Unser Fuchs für Deutschland! Dr. Michael Fuchs
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06. Juli 2017

Meine Themen für den G20-Gipfel in Hamburg

Allgemeine Nachrichten | 
aus einer Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 06.07.2017


Berlin, 6. Juli 2017

Fuchs: Wirtschaft und Beschäftigung weltweit stärken

G20-Gipfel ist Chance für Verbesserung der internationalen Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen

 

 

Am 7./8. Juli 2017 findet der G20-Gipfel unter deutscher Präsidentschaft

in Hamburg statt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der

CDU/CSU-Fraktion Michael Fuchs:

 „Die G20 haben eine besondere Verantwortung für die großen internationalen

Herausforderungen. Sie stehen für fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, über

vier Fünftel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und drei Viertel des

Welthandels. Gerade in einer Zeit, in der die internationale Zusammenarbeit

etwa in der Handels- und Klimapolitik selbst von der Regierung unseres

engsten Verbündeten USA in Frage gestellt wird, ist es wichtig, diese

Verantwortung wahrzunehmen.

Der G20-Gipfel in Hamburg ist eine riesige Chance für Europa, Deutschland

und alle anderen Teilnehmer, die internationale Zusammenarbeit zu stärken.

Das gilt besonders auf folgenden Politikfeldern:

 

Handelspolitik

Vom G20-Gipfel sollte ein klares Signal ausgehen, den weltweiten Handel, die

multilaterale Handelspolitik und die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf

zu stärken. Denn offene Märkte und weltweiter Handel sind der Garant für

Wachstum, einen hoher Beschäftigungsgrad, mehr Wohlstand und mehr

soziale Sicherheit. Auch die USA verdanken ihre gewaltige Wirtschaftskraft

dem internationalen Handel und wechselseitiger internationaler

Investitionen. Wettbewerb belebt das Geschäft, er fördert Wachstum und

Innovation. Die G20 müssen auch in diesem Jahr deutliche Zeichen gegen

Protektionismus und für faire Wettbewerbsbedingungen setzen.

 

Klimaschutz

Die Anstrengungen im Klimaschutz müssen weltweit koordiniert werden.

Unserem Planeten ist nicht gedient, wenn Kohlendioxid-Emissionen nur

geographisch auf der Erde verschoben werden (sog. Carbon leakage). Die

Schadstoffemissionen müssen überall auf der Welt sinken. Dazu bedarf es

international abgestimmter Regeln, die den internationalen Wettbewerb nicht

verzerren. Das gilt zum Beispiel für Emissionshandelssysteme.

 

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist eines der zentralen Themen der deutschen G20-

Präsidentschaft. Sie ist ein Treiber der Globalisierung. Ohne sie wird es in

Zukunft kein starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum der

Weltwirtschaft geben. Jeder zweite Bürger der Welt ist online; kaum ein

Unternehmen kommt heute ohne Internet aus. Integrierte

Wertschöpfungsketten, Industrie 4.0, digitaler Handel, soziale Netzwerke und

Plattformen lassen die Welt noch enger zusammenrücken.

Deutschland ist bei dem Thema gut aufgestellt und hat am 6. und 7. April 2017

in Düsseldorf erstmalig ein Treffen der G20-Digitalminister zum Thema

"Digitalisation: Policies for a Digital Future" veranstaltet.

 

Nachhaltige Entwicklung/Afrika

Afrika sollte noch viel stärker in die internationalen Handelsbeziehungen

integriert werden. Entwicklungshilfe ist wichtig, entscheidend sind aber

private Investitionen vor Ort. Wichtige Voraussetzungen sind Staaten mit

funktionierenden Verwaltungs- und Rechtssystemen. Nur mit guter

Regierungsführung („Good Governance“) lassen sich günstige

Rahmenbedingungen für den weiteren Aufbau der Infrastruktur im

Verkehrssektor und im digitalen Bereich schaffen. Dasselbe gilt für gute

Investitionsbedingungen und faire Wettbewerbsbedingungen, ohne die sich

insbesondere der kleine, lokale Mittelstand nicht entwickeln kann.

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