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		<title>Michael Fuchs, CDU</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen von Michael Fuchs, CDU</description>
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			<title>Michael Fuchs, CDU</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen von Michael Fuchs, CDU</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 12:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Fuchs: &quot;Auf dem richtigen Weg - hohes Wirtschaftswachstum bei stabilen Staatsfinanzen ist möglich&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/fuchs-auf-dem-richtigen-weg-hohes-wirtschaftswachstum-bei-stabilen-staatsfinanzen-ist-moeglich.html</link>
			<description>Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag neue Quartalszahlen zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland vorgelegt. Dazu sowie zum Antrittsbesuch des neuen französischen Staatspräsidenten François Hollande in Deutschland erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Die robuste Entwicklung der Wirtschaft, des Arbeitsmarkts und der <br />Staatsfinanzen unter der christlich-liberalen Koalition in  <br />Deutschland belegen eindrucksvoll: Dauerhaftes wirtschaftliches  <br />Wachstum ist gerade auf der Grundlage stabiler Staatsfinanzen  <br />möglich. <br /><br /> Daher gilt auch für die Europäischen Wirtschafts- und  <br />Währungsunion: Wir stehen nicht vor der Wahl zwischen Wachstum oder  <br />hohen Staatsdefiziten, sondern wir müssen Wachstum und stabile  <br />Staatsfinanzen gleichermaßen sicherstellen. Beides gehört zusammen. <br /><br /> Deutschland und alle Mitgliedstaaten der EU stehen in einem  <br />weltweiten Wettbewerb um Investitionen und Arbeitsplätze. Unsere  <br />Ausgangslage hierfür ist gut. Wir sind aufgerufen, die Grundlagen des <br />Wohlstands in Europa dauerhaft zu sichern. <br /><br /> Die weltweite Finanzkrise hat gezeigt: Wir sind auf stabile  <br />Staatsfinanzen angewiesen, um eine verlässliche Finanzpolitik zu  <br />gewährleisten. Nur so können wir eine stabile und günstige  <br />Refinanzierung unserer Schulden dauerhaft sicherstellen. <br /><br /> Alle europäischen Staaten - auch Deutschland und Frankreich -  <br />sind aufgefordert, durch konsequente Strukturreformen ihre  <br />Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen. Davon profitieren alle, am  <br />meisten die Menschen vor Ort. <br /><br /> Die Entwicklung in Deutschland belegt eindrucksvoll: Stabilität  <br />und Wachstum sind zwei Seiten ein und derselben Medaille.&quot; <br /><br /> Zum Hintergrund: Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands stieg im  <br />ersten Quartal 2012 überraschend stark um 0,5 Prozent. Bereits in den <br />Jahren 2010 und 2011 war die deutsche Wirtschaft um 3,7 Prozent und  <br />3,0 Prozent gewachsen. Gleichzeitig sinkt das deutsche Staatsdefizit  <br />spürbar. Der Bund könnte den endgültigen Zielwert der Schuldenbremse  <br />schon 2014 - zwei Jahre früher als bisher geplant - erreichen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs: &quot;Es ist nicht gelungen, unsere Kompetenz darzustellen.&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/fuchs-es-ist-nicht-gelungen-unsere-kompetenz-darzustellen.html</link>
			<description>Michael Fuchs im Gespräch mit Tobias Armbrüster
Seine Partei habe in NRW &quot;viel falsch gemacht&quot;, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs. Es sei &quot;insgesamt nicht gelungen, unsere Kompetenz darzustellen&quot;. Daran müsse auch im Bund gearbeitet werden. Die Erfolge etwa im Bereich der Wirtschaft müssten klarer kommuniziert werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="textblock-breit"><p>Tobias Armbrüster: Was macht eine  Volkspartei, die im bevölkerungsreichsten Bundesland abstürzt auf magere  26 Prozent, und was macht ein Bundesminister, der ein solches  Wahldebakel mit zu verantworten hat? Die CDU muss sich nach der Wahl in  Nordrhein-Westfalen am vergangenen Sonntag einige unangenehme Fragen  stellen. Der CSU-Chef Horst Seehofer hat das gestern Abend in einem  Interview im ZDF sehr deutlich erklärt.<br /><br />Horst Seehofer:  Wissen Sie, was mir so weh tut, weil ich glaube, dass diese Union und  die FDP wirklich ein Potenzial haben in Deutschland, um zu regieren. Und  wir machen das einfach nicht so gut, dass wir diese Zustimmung auch von  der Bevölkerung erhalten. Es tut mir leid, wir waren im Politbarometer  vor wenigen Wochen in der politischen Stimmung bei 43 Prozent. Der  Röttgen hat gegen die Frau Kraft mit einem Verhältnis 37 zu 34 begonnen,  und innerhalb von sechs Wochen ist das weggeschmolzen - wie ein  Eisbecher, der in der Sonne steht. Das ärgert mich.<br /><br />Armbrüster:  So weit Horst Seehofer. Und am Telefon ist der stellvertretende  Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs. Schönen guten  Morgen, Herr Fuchs!<br /><br />Michael Fuchs: Guten Morgen, Herr Armbrüster!<br /><br />Armbrüster: Herr Fuchs, tut Ihnen das auch ein bisschen weh, was die CDU da zurzeit erlebt?<br /><br />Fuchs: Das tut mir nicht nur weh, das ist ein katastrophales Ergebnis für uns, und wir haben viel falsch gemacht.<br /><br />Armbrüster: Was genau macht die CDU denn falsch?<br /><br />Fuchs:  Ja, einmal - und das muss man sagen, fairerweise, Norbert Röttgen hat  ja die Verantwortung dafür übernommen - war es natürlich ein  Riesenfehler, nicht voll nach NRW zu gehen, der Wähler will jemanden  ganz oder gar nicht. Und das hat sich hier gezeigt anhand des Verhaltens  der Wähler, denn es ist ja so, dass - und da hat Horst Seehofer recht -  dass das Stimmverhältnis der Union vor Beginn des Wahlkampfes weit  besser war als nachher das Ergebnis am Ende, das ist schon sehr  ärgerlich. Auf der anderen Seite müssen wir auch uns sehr darauf  konzentrieren, was denn da passiert ist. Denn es sind ja auch eine Menge  Wähler zu den Nichtwählern gegangen - warum haben die mit der  Erststimme noch CDU gewählt, aber mit der Zweitstimme nicht mehr? Also  der lokale Kandidat wurde gewählt, aber die Zweitstimme haben die uns  nicht gegeben, und da müssen wir drüber nachdenken.<br /><br />Armbrüster: Herr Fuchs, kann man das denn alles tatsächlich nur dem Kandidaten Norbert Röttgen beziehungsweise der CDU in NRW anlasten?<br /><br />Fuchs:  Na ja, man kann natürlich schon eine Menge der CDU in NRW anlasten, das  muss man auch tun, denn Sie sehen es ja da dran, dass die bundesweiten  Umfragewerte nach wie vor bei 35 Prozent liegen. Also die letzten  Umfragewerte von Forsa zeigen, dass es heißt, bundesweit ist die CDU  nach wie vor weit vor der SPD. Das ist schon dann mehr ein regionales  Ereignis gewesen. Dennoch müssen wir auch darüber nachdenken, ob wir im  Bund alles richtig machen und unsere Wählerschichten, vor allen Dingen  unsere Stammwähler, erreichen.<br /><br />Armbrüster: Dann erklären Sie uns doch mal, was muss die CDU insgesamt im Bund besser machen, um an diese Stammwähler ranzukommen?<br /><br />Fuchs:  Ja, ich bin der Meinung, dass wir vor allen Dingen zeigen müssen, dass  wir die Partei der Wirtschaft sind, dass wir die Partei sind, die dafür  gesorgt hat, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland so gut ist, wie  es ist, wir müssen aufzeigen, dass wir die Partei sind, die dafür  gesorgt hat, dass die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der  Wiedervereinigung in Deutschland ist, dass wir die beste  Jugendarbeitslosigkeit, oder die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in  ganz Europa haben. Das sind alles Erfolgszahlen - nur, ja, wie sagt man  so schön? Wir bringen die Kraft nicht auf die Straße, dass ärgert mich.  Das muss mit uns heimgehen, das ist gute Wirtschaftspolitik, das ist  gute Politik von Angela Merkel. Wir sind auch die Partei, die in Europa  dafür sorgen wird, dass die anderen Länder mit uns die Schuldenkrise  bekämpfen. Die Staaten dürfen nicht weiter Schulden machen, auch das  muss mit uns nach Hause gehen. Aber wir müssen es deutlich machen.<br /><br />Armbrüster:  Norbert Röttgen hat ja vor allem mit der Schuldenbremse Wahlkampf  gemacht in NRW. Warum lassen sich mit diesem Stichwort keine Wahlen  gewinnen?<br /><br />Fuchs: Ich glaube, es  lag da woanders, es wurde uns die wirtschaftliche Kompetenz nicht  zugetraut, sie wurde Frau Kraft mehr zugetraut in Nordrhein-Westfalen,  und das ist ein Fehler gewesen, denn man kann natürlich nicht der  Wirtschaft sagen: Ja, diese Old Economy - so die schweren Stahlwerke et  cetera - ob wir die in Deutschland noch brauchen, ist eine fragwürdige  Geschichte. Das war sicher ein Fehler, der ihm auch geschadet hat. Aber  es ist eben insgesamt nicht gelungen, unsere Kompetenz darzustellen, und  da müssen wir dran arbeiten.<br /><br />Armbrüster:  Verwirrt die CDU vielleicht wieder ihre Wähler auch in Deutschland zu  sehr? Sie plädiert europaweit für Schuldenbremsen, für eine knallharte  Sparpolitik, aber im eigenen Land nimmt sie es mit dem Sparen nicht so  genau.<br /><br />Fuchs: Auch da können wir  noch besser werden, aber man muss schon sagen, dass wir doch eine gute  Ecke weitergekommen sind. Ich erinnere da dran, dass Steinbrück Etats  aufgestellt hat mit 86 Milliarden Neuverschuldung, Schäuble hat das  Ganze halbiert. Wir sind auf dem Weg, die Schuldenbremse voll  einzuhalten. Wir werden wahrscheinlich schon in diesem Jahr wieder unter  20 Milliarden Neuverschuldung liegen, und wir werden vielleicht schon  im nächsten Jahr unter Zehn kommen können. Und die Steuereinnahmen  sprudeln, das ist erfreulich, das heißt also, die Programme, die wir  gemacht haben, das hat angeschlagen, das ist nach vorne gegangen, und  Deutschland ist auf einem guten Weg.<br /><br />Armbrüster:  Aber insgesamt können wir wahrscheinlich festhalten, Herr Fuchs, die  Wähler der CDU wissen eigentlich nicht mehr genau, wofür die Partei  steht.<br /><br />Fuchs: Das würde ich nicht  so stehen lassen wollen, Herr Armbrüster. Also wir haben schon ganz  klare Linien, und die werden auch durch die Bundeskanzlerin eigentlich  zum Ausdruck gebracht, denn sie ist ja diejenige, die diese  Anti-Schulden-Politik in Europa durchgezogen hat, die es auch in  Deutschland durchzieht.<br /><br />Armbrüster: Aber Sie haben auch einige deutliche 180-Grad-Wendungen hinter sich.<br /><br />Fuchs:  Schwierige Situationen, ja. Nun hat man - nehmen wir doch nur mal ein  Beispiel, die Bundeswehrreform. Die musste sein, es ist doch keine  Wehrgerechtigkeit, wenn von einem Jahrgang gerade mal 16.000 eingezogen  werden, und irgendwo…<br /><br />Armbrüster:  Herr Fuchs, ich glaube, dass so eine Reform sein musste, da sind  wahrscheinlich sehr viele mit Ihnen einverstanden, aber wie sie  kommuniziert wird, wie sie rübergebracht wurde - und das gilt  wahrscheinlich für diese ganzen anderen Wendungen auch -, das hat doch  nicht so richtig funktioniert?<br /><br />Fuchs:  Da gebe ich Ihnen recht, wir können in der Kommunikation noch etliches  verbessern. Da muss auch dran gearbeitet werden. Wir müssen diese  Politik besser erklären, als wir das bis jetzt getan haben, da arbeite  ich mit dran.<br /><br />Armbrüster: Der  CSU-Chef Horst Seehofer, um noch einmal auf ihn zurückzukommen, der hat  jetzt gestern ein Treffen der drei Parteichefs gefordert - Parteichefs  von CDU, CSU und FDP -, um diese Wahl in NRW und die Folgen daraus zu  besprechen. Wird die CDU darauf eingehen?<br /><br />Fuchs:  Ich gehe davon aus, dass sich die Spitzenleute permanent treffen werden  - das muss ja auch sein -, und man muss auch dieses Wahlergebnis für  uns wirklich aufarbeiten. Ich halte nichts davon, dass in den Schubladen  verschwinden zu lassen, und Schwamm drüber. Das ist nicht die richtige  Politik, wir müssen dieses Wahlergebnis analysieren, wir müssen  überlegen, warum die Leute beispielsweise zu den Nichtwählern gegangen  sind, aber warum sogar Leute von uns zu den Piraten gegangen sind. Auch  darüber muss man sich Gedanken drüber machen.<br /><br />Armbrüster:  Seehofer hat außerdem gesagt, er will nicht weiter an  Koalitionsausschüssen teilnehmen, solange nicht alte Beschlüsse  umgesetzt sind, vor allem spricht er da das Betreuungsgeld an. Was sagt  uns diese, ich sage mal, Politik des leeren Stuhls über die Stimmung  innerhalb der Union?<br /><br />Fuchs: Ich  halte nichts von Drohgebärden, und ich denke, wir werden da sehr schnell  wieder zur Tagesordnung zurückgehen. Man sollte das bitte alles ein  bisschen runter hängen. Das bringt nichts, mit öffentlichen Drohungen  werden wir mit Sicherheit keine bessere Stimmung für unsere Politik  bekommen.<br /><br />Armbrüster: Das heißt, Sie finden es nicht ganz okay, wie Horst Seehofer da gestern aufgetreten ist.<br /><br />Fuchs:  Ich halte nichts von Drohungen, das bringt nichts in der Politik. Man  sollte versuchen, sich vernünftig zusammenzusetzen und gemeinsame Linien  zu finden. Das ist der richtige Weg, aber wenn man sich gegenseitig  schon vor Kameras droht, glaube ich nicht, dass das das Klügste ist.<br /><br />Armbrüster: Sagt Michael Fuchs, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion. Besten Dank, Herr Fuchs, für das Gespräch.<br /><br />Fuchs: Danke Ihnen!<br /><br />Äußerungen  unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder.  Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in  Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.</p>
<p>Das Interview zum Anhören finden Sie <a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&amp;broadcast=57967&amp;datum=20120515&amp;playtime=1337059021&amp;fileid=ff38f900&amp;sendung=57967&amp;beitrag=1757532&amp;/" target="_blank" >hier</a>.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaft beglückwünscht die SPD </title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/wirtschaft-beglueckwuenscht-die-spd.html</link>
			<description>Über Norbert Röttgens Scheitern ist in der Branche niemand traurig. Industriechef Keitel rät der CDU sich mit ihren Stammwählern zu versöhnen. Die FDP erhält derweil Lob.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="First">Mit Genugtuung haben führende Wirtschaftsvertreter den  Wahlerfolg der FDP in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen, beinahe  mit Schadenfreude hingegen kommentierten sie das schlechte Abschneiden  der CDU. Verbände und Konzernchefs bescheinigten Ministerpräsidentin  Hannelore Kraft (SPD), für die zuverlässigere Wirtschaftspolitik zu  stehen als der gescheiterte Herausforderer Norbert Röttgen (CDU).  Besonders für dessen ambitionierte, aber schleppend vorankommende  Energiewende gab es am Tag nach der Wahl Kritik.</p>
<p>„Realismus in der Energie- und Strukturpolitik und  ein klares Bekenntnis zur Industrie, darauf kann man einen Wahlsieg  aufbauen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Essener Energieversorgers  RWE, Jürgen Großmann, dieser Zeitung: „Das Thema Wirtschaftsstandort  Nordrhein-Westfalen ist bei Frau Kraft in guten Händen, insofern geht  ihr Sieg in Ordnung.“ Der Präsident des Bundesverbandes Mittelständische  Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, sagte, der Wahlausgang markiere „den  Beginn der Merkel-Dämmerung“. Der CDU fehlten wichtige Themen und  Personen, um ihre Stammwählerschaft zu binden. Frau Kraft komme dagegen  selbst aus dem Mittelstand und spreche Unternehmer an.</p>
<h2>Prinzipientreue habe sich ausgezahlt</h2>
<p>Ähnlich  äußerte sich der Bundesverband der Deutschen Industrie. Die CDU müsse  ernsthaft überdenken, „mit welchen Themen und Personen“ sie künftig ihre  Stammwähler besser erreichen könne - „gerade auch in der Wirtschaft“,  sagte der Präsident des BDI, Hans-Peter Keitel. Andere  Wirtschaftsvertreter nahmen mit Wohlwollen zu Kenntnis, dass dies der  FDP offensichtlich gelungen war. Die (neu entdeckte) Prinzipientreue der  Liberalen habe sich ausgezahlt. „Der Erfolg von Christian Lindner hat  gezeigt, dass Glaubwürdigkeit und die Rückbesinnung auf die Kernwerte  der FDP wichtig sind“, sagte die Bundesvorsitzende des Verbandes der  jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann.</p>
<p>Der gescheiterte Kandidat und amtierende Bundesumweltminister Röttgen  erfuhr am Montag auch aus den eigenen politischen Reihen Kritik. Der  Vorsitzende der CSU, Horst Seehofer, merkte an, die Menschen wollten  „endlich Antworten hören, wie es mit der Energiewende weitergehen soll.“  Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,  Michael Fuchs, sagte dieser Zeitung, er finde die Entscheidung Röttgens  „honorig“, wegen der Niederlage vom Landesvorsitz zurückzutreten. Fuchs  kritisierte aber, dass es nicht gelungen sei, „die Schuldenpolitik von  Frau Kraft zu thematisieren“. Es habe noch nie zum Erfolg geführt, wenn  sich ein Kandidat nicht voll zum Bundesland bekannt habe. Auch sei es  ein Fehler Röttgens gewesen, in einem Interview von „alten Industrien“  zu sprechen. Dies hätten Facharbeiter ihm nicht verziehen. „Wir brauchen  die Industrie, und zwar komplett“, sagte Fuchs.</p>
<h2>„Energiewende mit Augenmaß“</h2>
<p>Auch der  Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU-Fraktion im  Bundestag, Josef Schlarmann, fand deutliche Worte über seinen  Parteifreund: Dieser habe als Spitzenkandidat in NRW versagt, teilte er  mit, „auf Bundesebene steht Norbert Röttgen insbesondere für eine  Energiewende, der es nicht an ambitionierten Klimazielen, wohl aber an  Realitätssinn und Augenmaß mangelt.“ Weit mehr Stammwähler der CDU  hatten am Sonntag ihre Stimme nicht abgegeben als Wähler der anderen  Parteien. Röttgen habe selten erkennen lassen, dass er Rücksicht auf  Industrie und Stromkunden im „Industrieland“ Nordrhein-Westfalen nehme,  sagte Josef Schlarmann.</p>
<p>Die gestärkte SPD sei nun verpflichtet, ihr  industriepolitisches Programm auch mit den Grünen durchzusetzen,  forderte indes BDI-Chef Keitel. Nordrhein-Westfalen sei das Herz des  Industriestandorts. Eine „Energiewende mit Augenmaß“, mahnte er, sei für  Wohlstand und Arbeitsplätze notwendig.&nbsp;</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-der-nrw-wahl-wirtschaft-beglueckwuenscht-die-spd-11751609.html" target="_blank" >www.faz.net</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Termine im Wahlkreis</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/termine/detailansicht/artikel/termine-im-wahlkreis.html</link>
			<description>
29.05.2012, 19:30-21:00 Uhr
Kreisparteiausschuss Koblenz

30.05.2012, 09:30-11:00 Uhr
Vortrag Gymnasium St. Goarshausen

30.05.2012, 18:30-20:00 Uhr
Treffen Notfallseelsorge Weißenthurm

31.05.2012, 16:00-17:30 Uhr
Eröffnung Rhein-Zeitung Druckhaus, Mittelrheinstraße 2, Koblenz

15.06.2012, 19:00-21:00 Uhr
Mitgliederversammlung der CDU Mayen-Koblenz für die Wahl der Delegierten für die Aufstellungsversammlung der Bewerber/in für die Bundestagswahl 2013

17.06.2012, 15:00-17:00...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>&nbsp;</h1>
<h1>29.05.2012, 19:30-21:00 Uhr</h1>
<p>Kreisparteiausschuss Koblenz</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>30.05.2012, 09:30-11:00 Uhr</h1>
<p>Vortrag Gymnasium St. Goarshausen</p>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>30.05.2012, 18:30-20:00 Uhr</h1>
<p>Treffen Notfallseelsorge Weißenthurm</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>31.05.2012, 16:00-17:30 Uhr</h1>
<p>Eröffnung Rhein-Zeitung Druckhaus, Mittelrheinstraße 2, Koblenz</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>15.06.2012, 19:00-21:00 Uhr</h1>
<p>Mitgliederversammlung der CDU Mayen-Koblenz für die Wahl der Delegierten für die Aufstellungsversammlung der Bewerber/in für die Bundestagswahl 2013</p>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>17.06.2012, 15:00-17:00 Uhr</h1>
<p>Einweihung Gedenkplatz Schumann-Adenauer, Walpotplatz, 56220 Bassenheim</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf Explosionskurs</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/auf-explosionskurs.html</link>
			<description>Der Ausbau erneuerbarer Energien wird Strom 2013 wohl deutlich verteuern. Unter der steigenden Umlage leiden auch Industriefirmen, sie zahlen dann bis zu 10 Prozent mehr. Schon ertönt der Ruf nach Staatsgeld, das die explosive Lage entschärfen soll.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Textilindustrie hatte in den vergangenen Jahrzehnten  wenig zu lachen. Nach dem zweiten Weltkrieg verzockten sich viele Firmen  beim Einkauf und machten Pleite. Dann unterboten Chinesen, Koreaner und  Inder ihre Preise - hunderttausende Arbeitsplätze gingen verloren.</p>
<p>&nbsp;</p><div class="mmMInline"></div><p>Nun sind es steigende Energiepreise, die mancher verbliebenen Firma  zusetzen. Etwa 3,6 Cent Umlage für Strom aus erneuerbaren Quellen zahlt  der überwiegende Teil Firmen pro Kilowattstunde, im kommenden Jahr  könnten es nach neuesten Berechnungen um die fünf sein.</p>
<p>&quot;Das verschärft die Lage erheblich&quot; sagt der Experte für Energie und  Recht des Gesamtverbandes Textil+Mode, Christoph Schäfer, gegenüber  manager magazin online. Elektrizität würde für die meisten Unternehmen  auf einen Schlag um gut 10 Prozent teurer.</p>
<p>Als eine der ersten Firmen setze das sächsische Textilunternehmen  Vowalon gerade die Umlagezahlungen an den Energieversorger aus.  Geschäftsführer Gregor Götz will es auf einen Rechtsstreit ankommen  lassen und notfalls vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Der  Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung des Unternehmens betrage 10  Prozent, sagt Götz. Die Wettbewerber in europäischen Nachbarländern  hätten die Zusatzkosten nicht zu tragen.</p>
<p> <strong>Versprechen der Regierung nicht zu halten</strong> </p>
<p>&nbsp;</p><div class="mmMInline"></div><p>Während der Bundesrat heute über die Kürzung der Solarförderung  debattiert, braut sich bei Unternehmen und Verbrauchern allerorten Unmut  über steigende Strompreise zusammen. Unabhängig davon, ob die  Initiative von Bundesländern wie Sachsen-Anhalt die Einschnitte  abmildern, soll die EEG-Umlage im kommenden Jahr drastisch steigen.  Schon werden Stimmen laut, der Staat müsse Auswüchse verhindern.</p>
<p>Vor allem der Zubau von Solar- und Biogasanlagen, viel Wind und Sonne  im Winter und Frühjahr sowie mehr Ausnahmenregelungen für die  energieintensive Industrie treiben die Abgabe im kommenden Jahr auf 4,8  bis 5,2 Cent pro Kilowattstunde. Das erwarten die deutschen  Übertragungsnetzbetreiber unbestätigten Berichten zufolge. &quot;Der Wert ist  sehr realistisch&quot;, sagt der Energieexperte des Verbraucherzentrale  Bundesverbandes, Holger Krawinkel, gegenüber manager magazin online.</p>
<p>Offiziell rechnen die Netzbetreiber noch mit 4,7 Cent. Dabei hatte  Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) immer wieder betont, die Umlage  werde die Grenze von 3,5 Cent pro Kilowattstunde nicht überschreiten.  Irgendwie muss die Bundesregierung von ihrem Versprechen wohl abrücken,  das wird jetzt immer deutlicher.</p>
<p>&quot;Ich gehe davon aus, dass die EEG-Umlage 2013 auf über vier Cent  steigen wird&quot;, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der  Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), gegenüber manager  magazin online. Kostentreiber sei neben dem starken Zubau die so  genannte Marktprämie, die Anlagenbetreiber dazu bringen soll, ihren  Strom eigenständig zu verkaufen. Etwa 60 Prozent der  Windkraftanlagenbetreiber nehmen die Prämie laut Fuchs in Anspruch. Auch  diejenigen, die ihren Strom ohnehin direkt vermarktet hätten,  kassierten nun, sagt Verbraucherschützer Krawinkel.</p>
<p>Die Regierung schiebt das Problem derweil weiter vor sich hin. Eine  aktuelle Stellungnahme aus dem Umweltministerium war am Donnerstag nicht  zu bekommen. &quot;Durch eine permanente Kontrolle gewährleisten wir, dass  die Umlage tragbar bleibt&quot;, hatte die Parlamentarische Staatssekretärin  im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche (CDU) im März gegenüber  manager magazin online erklärt und vielsagend ergänzt: &quot;Es ist kein  Geheimnis, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien trotz abgesenkter  Vergütungssätze nicht zum Nulltarif zu haben ist.&quot;</p>
<p>Für einen Vier-Personen-Haushalt halten sich die für 2013 erwarteten  Zusatzkosten in Grenzen - sie betrügen bei einem Verbrauch von 4000  Kilowattstunden knapp fünf Euro im Monat. Industrie und Gewerbe aus  vielen Branchen schmerzt jede weitere Erhöhung dagegen umso heftiger.  Schon jetzt sind die deutschen Strompreise inklusive EEG-Umlage im  EU-Vergleich spitze.</p>
<p> <strong>Sechs Milliarden Euro pro Jahr aus dem Staatshaushalt?</strong> </p>
<p>Und während lediglich eine dreistellige Zahl energieintensiver Firmen  von der Abgabe weitgehend befreit ist, zahlen 99 Prozent der  Unternehmen den vollen Satz. Für ein typisches mittelständisches  Unternehmen mit einem jährlichen Verbrauch von fünf Millionen  Kilowattstunden beträgt die zu erwartende Mehrbelastung immerhin 70.000  Euro im Jahr. &quot;Die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Firmen leidet. Sie  investieren weniger in Forschung und Entwicklung&quot;, sagt  Textilbranchenvertreter Schäfer.</p>
<p>Inzwischen werden die ersten Forderungen an die Politik laut, die  Kostenexplosion zu stoppen. &quot;Wir brauchen eine Kostenbremse für das  EEG&quot;, sagt Verbraucherzentralen-Energieexperte Krawinkel. &quot;Alles was  über die 3,5 Cent geht sollte aus dem Staatshaushalt bezahlt werden.&quot;</p>
<p>Seinen Berechnungen zufolge müssten Bund und Länder ab 2013 bis zu  sechs Milliarden Euro pro Jahr zuschießen, um den Strompreisanstieg  einigermaßen im Rahmen zu halten. In der Sozialversicherung seien  derartige Geldspritzen ja bereits an der Tagesordnung. &quot;Die Kosten  würden gerechter verteilt&quot;, sagt Krawinkel. Bisher finanzieren faktisch  auch Hartz-4-Empfänger, Geringverdiener und Kleinunternehmen über ihre  Stromrechnung die Gewinne von privaten und kommerziellen  Solaranlagenbetreibern.</p>
<p>In dasselbe Horn stößt die Textilindustrie. &quot;Die Energiewende ist  eine gesamtstaatliche Aufgabe&quot;, sagt Verbandsmann Schäfer. &quot;Daher sollte  sie aus dem Haushalt finanziert werden.</p>
<p>Aus Regierungskreisen hieß es zu solchen Vorschlägen stets, die  Haushaltslage ließe ein derartiges Vorgehen nicht zu. Auch CDU-Mann  Fuchs sagt, die Probleme müssten &quot;im System&quot; gelöst werden.</p>
<p>Politisch seien Staatszuschüsse aber nur konsequent, findet dagegen  Krawinkel: &quot;Für die Politik ist es einfach, die Wünsche der Anlagenbauer  zu erfüllen, wenn allein die Stromkunden die Last tragen.&quot; Nach diesem  Schema gehen derzeit die Ministerpräsidenten der Länder wie  Sachsen-Anhalt vor, in denen sich die Solarindustrie konzentriert.</p>
<p>Echte Subventionen aus dem Haushalt für die Solarbranche statt einer  Umlage für die Stromkunden? Manchem Verfechter der erneuerbaren Energien  graust es dabei. &quot;Damit wäre es mit der Verlässlichkeit für die  Industrie vorbei&quot;, sagt der energiepolitische Sprecher der  Grünen-Bundestagsfraktion, Hans-Josef Fell, gegenüber manager magazin  online. Wenn das Vergütungsvolumen Teil der Etatberatungen werde,  drohten Zustände wie in Spanien, wo für Solarenergie vor einigen Jahren  plötzlich überhaupt kein Geld mehr da war. &quot;Wir brauchen aber ein  industriepolitisches Signal.&quot;</p>
<p>Tatsächlich verfügt die Regierung noch über einige Mittel, mit denen  sie den Kostenanstieg ohne Direktzuschüsse etwas begrenzen könnte. So  senkt der an der Börse praktisch kostenlose Strom aus erneuerbaren  Quellen das Preisniveau am Markt um etwa 0,5 bis 1 Cent, wovon vor allem  umlagebefreite Firmen profitieren. Der Betrag ließe sich von der Umlage  theoretisch abziehen. Das Ende der Marktprämie und weniger Ausnahmen  für die Industrie wirkten ebenfalls kostendämpfend.</p>
<p>Doch insbesondere Letzteres wird sich kaum durchsetzen lassen. &quot;Ohne  die Befreiung wären heute viele stromintensive Unternehmen nicht  wettbewerbsfähig&quot;, sagt der Energieexperte beim Deutschen Energie- und  Handelskammertag, Hermann Hüwels. Den mühsam mit der Industrie erzielten  Konsens zur Energiewende dürfte die Regierung kaum kurzerhand  aufkündigen.</p>
<p>Wie immer man es dreht - eine Lösung, bei der die Kosten des Ausbaus  der erneuerbaren Energien in Deutschland gebremst werden können, ist  nicht in Sicht. &quot;Für viele Gegenmaßnahmen schon zu spät&quot;, sagt  Verbraucherschützer Krawinkel. Ähnlich sieht es Unions-Fraktionsvize  Fuchs. &quot;Wir müssen uns daran gewöhnen: Die Energiewende kostet Geld, und  zwar mehr, als die meisten gedacht haben.&quot;</p>
<p>Der Gegenwert bleibt bisher eher abstrakter Natur. Auf 11 Milliarden  Euro taxiert der Bundesverband Erneuerbare Energien die externen  Umweltschäden durch fossile und nukleare Brennstoffe, die Wind, Sonne  und Co. 2011 in Deutschland vermieden haben.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,832430,00.html" target="_blank" >www.manager-magazin.de</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs im Deutschlandfunk, heute, 19:15 - 20:00 Uhr: &quot;Zur Diskussion&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/kontakt/impressum/artikel/fuchsim-deutschlandfunk-atomkatastrophe-wie-in-japan-waere-in-deutschland-undenkbar.html</link>
			<description>Michael Fuchs im DFL-Gespräch zum Thema: &quot;Wachstum statt Sparen: Der Paradigmenwechsel im Zeichen der Finanzkrise&quot; 
mit Theo Geers, Diskussionsleitung und folgenden Diskussionsteilnehmern: 
Michael Burda, Humboldt-Universität, Institute for Economic Theory II, Berlin
Priska Hinz MdB (Bündnis 90/ Die Grünen)
Carsten Schneider MdB (SPD)</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Ankündigungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Union einigt sich auf Mindestlohnmodell</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/union-einigt-sich-auf-mindestlohnmodell.html</link>
			<description>Die Union hat sich auf ein Mindestlohnmodell verständigt, das bestehende Regelungen deutlich ausweitet. Doch ob sie dafür auch den Koalitionspartner FDP gewinnen kann, ist fraglich. Die SPD bezeichnet das Modell als Mogelpackung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><p>Der Mindestlohn soll für  Beschäftigte ohne  Tarifverträge gelten. Festsetzen soll ihn eine  paritätisch von  Arbeitgebern und Gewerkschaften besetzte Kommission,  teilten  Vertreter der Unionsfraktion in Berlin mit. Danach sollen  auch  Differenzierungen nach Branchen, Regionen und  Arbeitnehmergruppen  möglich sein. </p></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><p>Ist es nur ein lauer  Kompromiss, mit dem alle doch ganz gut leben können - oder hat der  Beschluss der Union für eine allgemeine Lohnuntergrenze das Zeug zum  koalitionären Sprengsatz? Schwarz und Gelb manövrieren derzeit  bekanntlich in schwerer See. Untiefen lauern fast überall. Bei der  Vorratsdatenspeicherung sind sich die Regierenden nicht einig, beim  Betreuungsgeld hakt es ebenso wie bei der Zuschussrente für  Geringverdiener oder verbesserten Anrechnungszeiten für die  Kindererziehung in der Rente. Und nun noch der Mindestlohn. Der kommt  allerdings in einer von der Union relativ weichgespülten Form daher. </p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><h2>Mindestlohn light</h2>
<p>Ein  flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 oder gar 10 Euro, wie  ihn die Gewerkschaften oder die Opposition fordern, ist damit  keineswegs gemeint. Denn bei genauem Hinsehen ist der Beschluss mit so  vielen Bedingungen gespickt, dass mit solchen Ergebnissen nicht zu  rechnen ist. Es geht eher um einen &quot;Mindestlohn light&quot;. </p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><p>Entsprechend laut mosern die  Gewerkschaften. Die Beteiligten selbst zeigten sich mit dem Ergebnis  aber doch sehr zufrieden. Ob Bundesarbeitsministerin Ursula von der  Leyen oder Unionsfraktionsvize Michael Fuchs als Vertreter des  CDU-Wirtschaftsflügels: Einhellig ihr Lob für den Kompromiss &quot;zur  Regelung einer allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenze&quot;. Es sei &quot;eine  marktwirtschaftliche Regelung&quot;, mit der auch die FDP gut leben könne,  meinte von der Leyen. </p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><h2>Tarifautonomie soll erhalten bleiben</h2>
<p>Für  den zum Arbeitnehmerflügel zählenden NRW-CDU-Fraktionschef Karl-Josef  Laumann ist es ein &quot;großer Erfolg&quot; und &quot;ein wichtiger Schritt hin zu  einer allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze&quot;. Wichtig für Fuchs ist,  &quot;dass die Tarifautonmoie in voller Gänze erhalten bleibt&quot;. Und von der  Leyen setzt darauf, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber nun in die Lage  versetzt werden, &quot;in den weißen Flecken der Tariflandschaft wieder faire  Löhne auszuhandeln&quot;.</p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><p>Die Gewerkschaften stoßen sich  auch daran, dass das Unions-Modell nur die tarifvertragsfreien Zonen ins  Visier nimmt. Das heißt, viele Friseurinnen oder Floristen müssen auch  weiterhin zu Löhnen von teilweise unter fünf Euro arbeiten. Ministerin  von der Leyen hält dagegen: Wenn ein solcher Tarifvertrag mehr als 18  Monate ausgelaufen ist, bleibt er - anders als bisher - nach den  CDU-Vorstellungen nicht mehr in Kraft. &quot;Die bisher endlose Nachwirkung  wird jetzt beendet.&quot; </p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><h2>FDP unter Zugzwang</h2>
<p>Die  FDP zeigt sich indes bockig. Sie verweist auf den schwarz-gelben  Koalitionsvertrag. Dort wird ein flächendeckender gesetzlicher  Mindestlohn ausgeschlossen. Das ist aber gar nicht das Problem, zumal  ein gesetzlicher Mindestlohn auch mit der Union nicht zu machen sein  dürfte. Doch selbst das vermeintlich kleinere Übel, eine bloße  Ausweitung der bestehenden Regelungen, kommt den Liberalen derzeit  ungelegen, weil sie sich dadurch in Zugzwang gesetzt sehen.  </p></div></div></div></div><div class="artikel-container"><div class="artikel-linke-spalte"></div><div class="artikel-inhalt-container"><div class="artikel-inhalt-absatz"><div class="artikel-inhalt-text"><p>Von der Leyen lockt, jetzt  Gespräche aufzunehmen, um möglichst noch in dieser Legislaturperiode das  Modell festzuschreiben - wohl wissend, dass der kleinere  Koalitionspartner über dieses Stöckchen derzeit nicht springen will und  kann. Die Liberalen hoffen daher, dass der neue Vorstoß der Union in  erster Linie dem Wahlkampf in Schleswig-Holstein und vor allem in  Nordrhein-Westfalen geschuldet ist. In Nicht-Wahlkampfzeiten hatte die  FDP keine großen Probleme mit Mindestlöhnen, die von den Tarifparteien  vereinbart wurden. In der Praxis ließ die schwarz-gelbe Koalition  bereits etliche Mindestlohnvereinbarungen zu, etwa für die Zeitarbeit  oder die Sicherheitsbranche. Allerdings wissen die Liberalen auch, dass  sich die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel mit Blick auf die  Bundestagswahl 2013 Optionen außerhalb des bürgerlichen Lagers  offenhalten will. Das Thema Mindestlohn zielt dabei vor allem auf  Sozialdemokraten und Gewerkschaften.   </p>
<p><br />(Quelle: <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8509754,00.html" target="_blank" >www.heute.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Union legt Konzept für Mindestlohn vor</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/union-legt-konzept-fuer-mindestlohn-vor.html</link>
			<description>Schon auf ihrem Leipziger Parteitag 2010 hatte sich die CDU für eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze für Bereiche ohne Tarifvertrag ausgesprochen. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe Details ausgearbeitet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="First">Die Union hat sich auf ein Konzept für einen  einheitlichen Mindestlohn geeinigt. Eine „allgemeine verbindliche  Lohnuntergrenze“ soll nach Vorstellung der Fraktions-Arbeitsgruppe von  CDU und CSU überall dort gelten, wo es keine Tarifverträge gibt. Die  Höhe des Mindestlohns soll eine unabhängige Mindestlohn-Kommission  festlegen (F.A.Z. vom 21. April). Tarifverträge mit Löhnen unter dem  künftigen Mindestlohn bleiben aber gültig.</p>
<p>Offen ist indes, ob die Koalition noch in dieser  Legislaturperiode ein Gesetz beschließen wird, denn die FDP lehnt einen  allgemeinen Mindestlohn ab. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle  sagte am Mittwoch, derzeit habe der Arbeitsmarkt ganz andere Probleme,  zum Beispiel den Fachkräftemangel. Auch FDP-Parteichef Philipp Rösler  reagierte zurückhaltend. „Für die Koalition ändert sich nichts“, sagte  er.</p>
<p>In der Arbeitsgruppe, deren Vorschlag auf einen  CDU-Parteitagsbeschluss von Mitte November 2011 zurückgeht, war lange  umstritten, ob der Mindestlohn flächendeckend sein soll oder ob es  Ausnahmen geben darf.</p>
<p>Nach dem Eckpunkte-Papier soll es nun  Differenzierungen der Lohnuntergrenze geben können, wenn sie „sachlich  gerechtfertigt“ sind. Abweichungen können sich auf Regionen, Branchen  oder bestimmte Arbeitnehmergruppen beziehen. Dies ist dem Eckpunktpapier  der Unions-Arbeitsgruppe zu entnehmen. CDU-Wirtschaftspolitiker Michael  Fuchs sagte dieser Zeitung, er könne mit der Lösung „gut leben“. „Das  Thema Mindestlohn ist da angekommen, wo es hingehört: bei den  Tarifpartnern.“</p>
<p>Nach dem Willen der Union soll die Kommission – paritätisch bestehend  aus jeweils sieben Vertretern von Arbeitgeberverbänden und  Gewerkschaften – einmal jährlich eine Anpassung der Lohnuntergrenze  prüfen.</p>
<p>Das Bundesarbeitsministerium soll die  vorgeschlagene Lohnuntergrenze dann durch Rechtsverordnung verbindlich  auf das ganze Land erstrecken. Einigt sich die Kommission nicht, kommt  es zu einer Schlichtung. Können sich die Mitglieder nicht auf einen  Schlichter verständigen, benennen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite je  einen Kandidaten. Das Los entscheidet dann darüber, wer es dann  endgültig wird. Nach weiteren Beratungen ohne Einigung kann der  Schlichter sein Stimmrecht auch ausüben.</p>
<p>Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt kritisierte den Vorschlag. Eine  gesetzliche Lohnuntergrenze auf Vorschlag der Kommission sei „nichts  anderes als ein gesetzlicher Mindestlohn“. Die schädlichen Folgen seien  vielerorts in Europa zu besichtigen. Besonders die Schwächsten –  Langzeitarbeitslose und Jugendliche ohne Ausbildung – hätten schlechtere  Chancen, in den Arbeitsmarkt einzusteigen. „Mit Tarifautonomie hat  dieser Vorschlag nichts zu tun.“ Die Gewerkschaft Verdi hält den  Unions-Mindestlohn hingegen für völlig unzureichend. Die CDU wolle eine  Untergrenze nur dort, wo es keine Tarifverträge gebe. „Diese Regelung  bietet für viele Unternehmen einen Anreiz, sich Pseudo-Gewerkschaften  als Partner für Hungerlohn-Tarifverträge zu suchen oder selbst solche zu  gründen“, sagte Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske. Der CDU-Vorschlag  verhindere nicht, dass weiter Millionen von Menschen für Hungerlöhne  arbeiten müssten. Die Politik müsse einen Mindestlohn von wenigstens  8,50 Euro politisch festlegen, forderte Bsirske.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lohnuntergrenze-union-legt-konzept-fuer-mindestlohn-vor-11730107.html" target="_blank" >www.faz.net</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs: &quot;Betreuungsgeld schafft Wahlfreiheit für Familien&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/kontakt/impressum/artikel/michael-fuchs-im-deutschlandfunk-interview.html</link>
			<description>Im Grundsatz sei klar, dass die CDU das Betreuungsgeld wolle, meint Michael Fuchs, stellvertretender Chef der Unionsfraktion. Der neue Vorschlag seines Kollegen Volker Kauder, zusätzliche Rentenansprüche für Frauen zu gewähren, deren Kinder vor 1992 auf die Welt gekommen seien, stünde aber unter Finanzierungsvorbehalt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk-Oliver Heckmann: Tja, wer gedacht  hatte, dass es in diesem Jahr etwas runder laufen würde zwischen Union  und FDP, der sieht sich getäuscht. Bei der Vorratsdatenspeicherung liegt  man weiter über Kreuz und auch beim Betreuungsgeld eskalierte der  Streit jetzt so, dass CSU-Chef Seehofer bereits mehr oder weniger  unverhohlen mit einem Bruch der Koalition drohte. <br /><br />Unions-Fraktionschef  Volker Kauder brachte jetzt die Idee auf, zusätzlich zum Betreuungsgeld  die Rentenansprüche für Eltern zu erhöhen, deren Kinder vor dem Jahr  1992 geboren wurden. Die sind nämlich bisher deutlich  schlechtergestellt. Und das Ganze soll den parteiinternen Gegnern eine  Zustimmung zum Betreuungsgeld dann wiederum möglich machen. - Am Telefon  dazu jetzt der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion,  Michael Fuchs. Guten Morgen!<br /><br />Michael Fuchs: Guten Morgen, Herr Heckmann.<br /><br />Heckmann:  Herr Fuchs, Experten gehen von Kosten in Höhe von bis zu sieben  Milliarden Euro aus, wenn man eben diese Rentenansprüche für die  betroffenen Eltern erhöht, und das pro Jahr. Ist das nicht ein bisschen  viel Geld, nur um ein Lieblingsprojekt der CSU möglich zu machen?<br /><br />Fuchs:  Na ja, es ist ja nun erstens noch nichts entschieden. Zweitens handelt  es sich dabei allerdings um einen Parteitagsbeschluss der CDU aus dem  letzten Parteitag. Da haben wir beschlossen, über die Renten für Mütter,  die vor 92 Kinder bekommen haben, noch einmal nachzudenken. Diese Zahl  92 ist ja damals ziemlich willkürlich gesetzt worden. Keiner weiß auch  heute so genau, warum man gesagt hat, alle Kinder, die vor 92 geboren  wurden, werden nicht begünstigt und die danach werden begünstigt. Da  muss man wirklich fairerweise noch mal drüber nachdenken. Aber es gilt  in jedem Falle das, was wir bei allen Maßnahmen beachten müssen, nämlich  ein Finanzierungsvorbehalt. Das muss finanzierbar sein. Die Zahlen, die  da jetzt in der Gegend herumschwirren, von sechs, sieben Milliarden,  die sind ja nicht gerechnet. Da wird spekuliert und auf Spekulationen  lasse ich mich nicht ein.<br /><br />Heckmann:  Was sagen Sie denn zu der Kritik von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt?  Der hat gesagt, es sei absurd, die Zustimmung zu einer Sozialleistung  mit der Erhöhung einer anderen Sozialleistung erreichen zu wollen.<br /><br />Fuchs:  Na ja, Herr Hundt muss das so scharf formulieren, dafür habe ich  Verständnis, das wird er immer machen müssen, er ist nun mal auf der  Arbeitgeberseite dafür zuständig, dass möglichst keine  Kostensteigerungen da sind. Das wollen wir aber auch nicht. Ich habe ja  schon gesagt, dass wir dann in jedem Falle darüber nachdenken müssen,  wie wir das gegenfinanziert bekommen. Es kann nicht sein, dass wir  insgesamt die Sozialleistungen noch mal stärker erhöhen, denn wir haben  schon im Bundeshaushalt rund 54 Prozent des gesamten Haushaltes für  Soziales. Da geht nicht mehr viel mehr und wir müssen ja unsere  Schuldenbremse einhalten. Das ist unser großes Ziel. Wir wollen im Jahre  2016 faktisch keine Neuverschuldung mehr haben. Es kann nicht sein,  dass unsere Kinder und Kindeskinder immer mehr für das bezahlen müssen,  was wir heute nicht geleistet bekommen.<br /><br />Heckmann:  Sie haben gerade eben gesagt, Sie hätten Verständnis für Dieter Hundt,  der müsse seine Kritik ja so scharf formulieren. Aber es ist ja nicht  nur der Arbeitgeberpräsident, sondern auch die Mittelstandsvereinigung  Ihrer eigenen Partei, also der Union. Da wurde gestern formuliert, wenn  es Kauder nicht gelinge, das Betreuungsgeld durchzusetzen, dann solle er  nicht zu faulen Kompromissen greifen.<br /><br />Fuchs:  Ich sehe das nicht als faulen Kompromiss. Das ist ein  Parteitagsbeschluss und dass der Fraktionsvorsitzende  Parteitagsbeschlüsse noch mal ins Gedächtnis ruf, halte ich für  vollkommen richtig und auch verständlich. Auf der anderen Seite wollen  wir uns darüber unterhalten, welche Maßnahmen überhaupt finanzierbar  sind, und das ist das Wichtige. Es muss eben insgesamt finanzierbar  bleiben und deswegen muss das alles erst mal gerechnet werden, und zwar  sauber und nachvollziehbar.<br /><br />Heckmann:  Das heißt, Sie gehen davon aus, dass dieser Vorstoß nur dann eine  Chance auf Verwirklichung hat, wenn die Rentenkasse diese Gelder aus  ihren Überschüssen finanzieren kann? Oder ist es nicht so, dass es viel  wahrscheinlicher ist, dass der Steuerzuschuss dann erhöht werden müsste,  was dann wiederum Steuererhöhungen zur Folge hätte?<br /><br />Fuchs:  Nein, das muss in jedem Fall steuerfinanziert werden. Es ist keine  originäre Aufgabe der Rentenkasse, es ist eine zusätzliche Belastung,  die aus Steuern finanziert wird. Das wird ja jetzt schon auch aus  Steuern finanziert, das können wir nicht zusätzlich über die Beiträge  umlegen. Das wäre auch ungerecht, weil hier eine steuerliche Maßnahme  notwendig ist.<br /><br />Heckmann: Aber die Union war ja angetreten - Pardon, Herr Fuchs -, den Haushalt zu konsolidieren und nicht die Steuern zu erhöhen.<br /><br />Fuchs:  Genau das wollen wir ja auch nicht. Deswegen müssen wir sehen, wo wir  eine Gegenfinanzierung im Haushalt herbekommen. Das wird nicht einfach.<br /><br />Heckmann:  Wie sicher sind Sie denn, dass Sie dieses Projekt gegen die FDP  durchsetzen können? Die hat sich ja jetzt äußerst skeptisch geäußert.  Der Generalsekretär Patrick Döring, der hat schon gesagt, wenn ein  Kompromiss beim Betreuungsgeld nicht im Rahmen der bisherigen Beschlüsse  möglich sei, dann müsse die Union das Thema im Koalitionsausschuss neu  auf die Tagesordnung setzen.<br /><br />Fuchs:  Wir werden das mit der FDP diskutieren müssen. Wir befinden uns in  Wahlkampfzeiten, Sie wissen, dass wir in zwei Wochen Wahlen haben und  auch in drei Wochen wieder Wahlen haben, also momentan ist das alles  vielleicht ein bisschen auch im Ton überspitzt. Aber man sollte da eher  zurückhaltend sein. Ich bin dafür, dass wir das sachlich diskutieren,  gucken, ob es eine Möglichkeit gibt, es gegenzufinanzieren. Wenn es das  gibt, kann man es machen, sonst geht es nicht.<br /><br />Heckmann:  Sind Sie denn bereit, das Thema wieder in den Koalitionsausschuss zu  geben, oder ist das jetzt durch den letzten Beschluss, das  Betreuungsgeld durchzuführen, durchzusetzen, umzusetzen, ... <br /><br />Fuchs:  Das Betreuungsgeld ist ja im Koalitionsausschuss beschlossen worden.  Das ist ja alles durch und das muss jetzt halt dann umgesetzt werden. Da  brauchen wir, glaube ich, jetzt nicht mehr einen erneuten  Koalitionsausschuss für. Wenn es zusätzliche Kosten geben sollte, dann  muss das im Koalitionsausschuss beschlossen werden und auch die  Umfinanzierung.<br /><br />Heckmann:  Arbeitgeber und Gewerkschaften, Herr Fuchs, die haben das Betreuungsgeld  gemeinsam, in einer gemeinsamen Aktion als kontraproduktiv bezeichnet.  Gilt für Sie eigentlich, für Sie in der Union eigentlich noch die  gesellschaftliche Wirklichkeit als Maßstab, oder geht es nur noch um  Parteitaktik, um mögliche Wahlen, in Bayern beispielsweise für die CSU,  die nächsten Landtagswahlen zu gewinnen?<br /><br />Fuchs:  Nein, nein, nein! Also es geht ja bei diesen Maßnahmen darum, Familien  zu helfen, und ich halte es auch für richtig, dass wir uns sehr intensiv  damit beschäftigen. Sie kennen die demografische Situation unseres  Landes. Wir haben immer weniger Kinder, die immer mehr Ältere dann  finanzieren müssen. Hier muss man gegensteuern und da muss auch drüber  nachgedacht werden. Das halte ich schon für vollkommen richtig, dass wir  in den letzten Jahren da verstärkte Maßnahmen ergriffen haben. Ich  halte es zum Beispiel für sehr richtig, dass wir die Kita-Plätze  ausbauen, damit junge Frauen ins Berufsleben schneller wieder  zurückkommen können, denn wir werden sie brauchen, die gut  qualifizierten Frauen, die wir an den Universitäten et cetera  ausgebildet haben. Es ist doch schade, wenn die nicht mehr ins  Berufsleben zurückkommen können.<br /><br />Heckmann:  Aber das Geld, das vorgesehen ist für das Betreuungsgeld, das könnte  man ja wunderbar für den weiteren Ausbau der Kitas benutzen.<br /><br />Fuchs:  Ja, Herr Heckmann. Aber ich möchte den Familien nicht vorschreiben, wie  sie ihre Kindererziehung organisieren, ob sie das in der Familie  organisieren, oder über die Kita. Das möchte ich den Familien  überlassen. Und wenn das Kind dann in der Familie ist, dann muss das  auch in irgendeiner Weise honoriert werden, denn das ist ja eine  Dienstleistung, eine Leistung, die für uns alle nachher gut ist, denn  wenn Kinder da sind, hat unser Staat das Demografieproblem nicht in dem  Maße oder in der Größenordnung, wie es jetzt sich darstellt.<br /><br />Heckmann:  Und dass dadurch Fehlanreize gesetzt werden, indem beispielsweise  Frauen eher zuhause bleiben, sich eben nicht auf dem Arbeitsmarkt um  einen Job bemühen, dass sozial benachteiligte Familienkinder keine  Förderung in Kitas bekommen, das spielt für Sie keine Rolle?<br /><br />Fuchs:  Nein, ich glaube schon. Mir geht es einfach darum, dass es  Wahlfreiheiten für Familien gibt, und das möchte ich erhalten. Wir  möchten den Familien eigentlich nicht vorschreiben, wie sie ihre Kinder  zu betreuen haben, ob sie sie in persönlicher Wahrnehmung ihrer Aufgaben  als Eltern zuhause wahrnehmen, oder ob sie sie in eine Kita geben, weil  sie wieder ins Arbeitsleben schneller zurückkommen können. Das möchte  ich den Familien überlassen und nicht dem Staat.<br /><br />Heckmann: Aber die Wahlfreiheit gibt es ja auch ohne das Betreuungsgeld.<br /><br />Fuchs:  Die Wahlfreiheit gibt es ohne das Betreuungsgeld, aber es ist doch ein  bisschen ungerecht, wenn andere Gelder quasi über die Kita erhalten,  weil da Förderungsmaßnahmen gemacht werden, und die Familien, die die  Kinder selbst betreuen, oder auch zum Beispiel gar nicht in eine Kita  bringen können, weil es keine gibt - Stichwort Regionen auf dem Land, wo  es nicht so stark ausgebildete oder ausgeprägte Kita-Möglichkeiten gibt  -, das muss man doch auch in irgendeiner Weise berücksichtigen können.<br /><br />Heckmann:  Der stellvertretende Chef der Unions-Fraktion, Michael Fuchs, war das  hier im Deutschlandfunk zum Streit um das Betreuungsgeld. Herr Fuchs,  danke Ihnen für dieses Interview.<br /><br />Fuchs: Danke schön, Herr Heckmann!</p>
<p><br />Das Interview zum Anhören finden Sie <a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&amp;broadcast=196841&amp;datum=20120424&amp;playtime=1335244708&amp;fileid=1b7bff78&amp;sendung=57967&amp;beitrag=1738010&amp;/" target="_blank" >hier</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Ankündigungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Marian Pudimat</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/kontakt/impressum/artikel/marian-pudimat.html</link>
			<description>Wie sieht eigentlich der Alltag eines Politikers aus? Wie geht es im Bundestag jenseits dessen, was man aus den Medien mitbekommt, zu? Welche Arbeit wird im Hintergrund geleistet? Dies alles sind Fragen, die sich sicherlich jeder Politikinteressierte schon gestellt hat. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Während meines dreiwöchigen Praktikums im Büro des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag, Dr. Michael Fuchs, bekam ich die einzigartige Gelegenheit die Antworten auf genau diese Fragen selbst in Erfahrung zu bringen. Es stellte sich schnell heraus, dass einige dieser Antworten doch anders ausfielen, als ich es erwartet hatte.</p>
<p class="MsoNormal">In meinem Studiengang - Internationale VWL - habe ich als einen meiner Schwerpunkte die Politikwissenschaft gewählt. Es war deshalb naheliegend für mich in diesem Bereich Praxiserfahrung zu sammeln. Ich bewarb mich im Bundestag bei der CDU/CSU-Fraktion und äußerte den Wunsch, nach Möglichkeit in irgendeiner Form in den Wirtschaftsbereich zu kommen. Dementsprechend glücklich und voller Vorfreude war ich, als ich die Zusage aus dem Abgeordnetenbüro von Herrn Dr. Michael Fuchs bekam, da hier genau der Themenbereich, der mich interessiert abgedeckt wird. </p>
<p class="MsoNormal">Am 05.März 2012 begann ich mein Praktikum. Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle wurde ich vom Büroleiter David Volkert am Eingang des Jakob-Kaiser-Hauses abgeholt und ins Büro geführt, wo mir das gesamte Büroteam vorgestellt wurde. Das ausgesprochen freundliche Arbeitsklima und die nette Begrüßung trugen dazu bei, dass ich mich sofort willkommen und wohl fühlte. Es folgte ein kurzes Gespräch mit Herrn Volkert, in dem es hauptsächlich darum ging, was mich in den kommenden Wochen erwarten würde, aber auch was von mir erwartet wird. Sehr positiv empfand ich vor allem die Ankündigung, dass ich mich mit jeder Frage und jedem Problem an die Büromitarbeiter wenden kann. Bald konnte ich feststellen, dass diese Ankündigung genau der Wirklichkeit entsprach, denn alle Mitarbeiter erwiesen sich als ungemein hilfsbereit. In der anschließenden Bürobesprechung, bei der ich dann auch Herrn Dr. Michael Fuchs, gerade mit dem Flugzeug aus dem Wahlkreis angereist, kennenlernen durfte, wurde der Wochenplan besprochen. Gleichzeitig wurde hier eine meiner Fragen, nämlich wie der Alltag eines Politikers aussieht, beantwortet: und zwar so, dass der Terminplan jeden Tag von morgens bis abends bis auf die letzte Minute gefüllt ist! Sitzungen, Besprechungen, Interviews, Fernsehauftritte, Abendveranstaltungen... wenn ich jemals auch nur im Ansatz&nbsp; geglaubt hatte, dass Politiker viel Freizeit hätten, dieser Gedanke wurde beim Anblick des Wochenplans komplett widerlegt. </p>
<p class="MsoNormal">Die folgenden drei Wochen waren sehr abwechslungsreich und interessant. Mir wurden verschiedenste Aufgaben anvertraut (Rechercheaufgaben, Terminvorbereitungen, etc.), ich durfte Herrn Dr. Fuchs zu Interviews und Fernsehauftritten begleiten sowie Ausschuss-, Fraktions-, und Plenarsitzungen live miterleben. Außerdem konnte ich im Rahmen des fraktionsinternen Praktikantenprogramms&nbsp; an vielen Programmpunkten wie Diskussionsrunden mit Politikern, Führungen durch Kanzleramt, Reichstag und Bundesrat oder auch Besuche des ARD-Hauptstadtstudios, der Gedenkstätte Normannenstraße und des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen teilnehmen. Oftmals war ich von 8:30 bis spät abends unterwegs, doch die Tage waren so vielseitig und spannend, dass die Zeit nur so verrann. </p>
<p class="MsoNormal">Am Ende der drei Wochen war ich um viele, wertvolle Erfahrungen reicher und konnte auf eine ereignisreiche Zeit in Berlin zurückblicken. Ich möchte mich bei Herrn Dr. Fuchs und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich dafür bedanken, dass sie durch ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft dazu beigetragen haben, dass meine Praktikumszeit in Berlin zu einem sehr gelungenen Erlebnis wurde.</p>]]></content:encoded>
			<category>Praktikumsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs: Über vier Millionen Euro für Projekte der Koblenzer Fachhochschule</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/fuchs-ueber-vier-millionen-euro-fuer-projekte-der-koblenzer-fachhochschule.html</link>
			<description>Zur Bewilligung zweier Förderprojekte durch die Bundesregierung erklärt der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Fuchs MdB:</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Fliesstext">„Der Einsatz hat sich gelohnt: Über vier Millionen Euro erhält die Koblenzer Fachhochschule durch die Bewilligung zweier Förderprojekte seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Das ist eine gute Nachricht für die Studierenden vor Ort sowie für Koblenz insgesamt.</p>
<p class="Fliesstext">Durch das Projekt „Bessere Studienbedingungen und Verbesserung der Qualität der Lehre“ erhält die Abteilung Hochschulentwicklung und Qualitätsmanagement der Koblenzer Fachhochschule eine Zuwendung in Höhe von 4.355.307 Euro. Das Vorhaben hat das Ziel, die strukturellen Bedingungen für die Studierenden beispielsweise durch vorgezogene Berufungen von Professoren insoweit zu verbessern, dass die Kontinuität in Forschung und Lehre gesichert sowie die Internationalisierung der Hochschule befördert wird.</p>
<p class="Fliesstext">Das Projekt „Koblenzer Diversity Experiment“ der Fachhochschule Koblenz erhält 154.339 Euro an Zuwendungen seitens des BMAS. Das Projekt beabsichtigt, die Chancen für benachteiligte Jugendliche zu erhöhen, in Ausbildung und Beruf zu kommen. Dabei sollen auch Patenschaften mit Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule hergestellt werden. </p>
<p class="Fliesstext">In den letzten Jahren hat sich die Bundesregierung massiv dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen für Universitäten und Hochschulen zu verbessern. Sie eröffnen 2,4 Millionen Studierenden eine hochqualifizierte Ausbildung und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Deutschland. Zuletzt hat rund die Hälfte eines Altersjahrgangs ein Studium aufgenommen.</p>
<p class="Fliesstext">Mit dem Qualitätspakt Lehre wurde deshalb ein breit wirksames, bundesweites Förderungsprogramm für die Hochschulen angelegt. Bis 2020 stehen zwei Milliarden Euro für bessere Studienbedingungen zur Verfügung.</p>
<p class="Fliesstext">Deutschlands Rohstoffe stecken in den Köpfen unserer Kinder. Daher freut es mich sehr, dass sich mein Einsatz gelohnt hat und gleich zwei Projekte in meinem Wahlkreis mit Bundesmitteln gefördert werden.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CDU-Widerstand gegen Erhöhung bröckelt</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/cdu-widerstand-gegen-erhoehung-broeckelt.html</link>
			<description>Unionsfraktionsvize Michael Fuchs hat sich angesichts der Diskussion um die stark gestiegenen Spritpreise für eine finanzielle Entlastung der Pendler ausgesprochen. Fuchs ist damit der zweite führende Unionspolitiker, der sich für eine Anhebung ausgesprochen hat.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="absatz">&quot;Wenn eine Überprüfung ergibt, dass die Kosten für  Berufspendler in den vergangenen Jahren nachhaltig gestiegen sind,  müssen wir die Pendlerpauschale anheben&quot;, sagte Fuchs unserer Redaktion.</p>
<p class="absatz">Fuchs springt damit als zweiter führender  CDU-Politiker nach Norbert Röttgen der FDP bei. Während die CDU-Spitze  die Erhöhung ablehnt, setzt sich die FDP für eine Pauschale von 40 Cent  pro Kilometer ein.</p>
<p class="absatz">Nach Berechnungen des Berliner Steuerexperten Frank  Hechtner würden davon gut verdienende Alleinstehende deutlich stärker  profitieren als Familien.&nbsp;Die Pendlerpauschale, die eigentlich  Entfernungspauschale heißt, beträgt 30 Cent pro Kilometer Arbeitsweg.  Arbeitnehmer und Selbstständige können sie in der Steuererklärung vom zu  versteuernden Einkommen abziehen. Der aktuelle Satz gilt sei 2004.</p>
<p class="absatz">Die Kosten für Berufspendler haben sich vor allem  wegen erhöhter Benzinpreise jedoch dauerhaft erhöht. Die FDP beruft sich  auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Demnach müsse die  Pauschale dann angehoben werden, wenn ein dauerhafter Kostenanstieg den  Weg zur Arbeit verteuert.</p>
<p class="absatz">Der Finanzminister hatte immerhin zugesagt, den  Sachverhalt zu prüfen.  Pauschale müsste 74 Cent betragen  Die  Pendlerpauschale müsste nach einer Studie des Bundestags, die vor kurzen  vorgestellt worden ist, heute bei 74 statt bei 30 Cent pro Kilometer  liegen, um eine Entlastungswirkung wie noch 1991 zu erreichen. Dies hat  der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags im Auftrag der  Linken-Fraktion errechnet.</p>
<p class="absatz">Vor 20 Jahren konnten die Bürger mit der von der  Steuer abzusetzenden Pauschale noch 61 Prozent der Fahrtkosten  zurückbekommen, 2004 waren es nur noch 40 Prozent. Um zumindest die  gleiche Entlastung bei den Fahrtkosten wie 2004 zu erreichen, müsste die  Pauschale bei 49 Cent liegen, heißt es in der Expertise.</p>
<p class="absatz">(Quelle: <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/cdu-widerstand-gegen-erhoehung-broeckelt-1.2787521" target="_blank" >www.rp-online.d</a>e)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Wenn sie Deutsch können, sollen sie kommen&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/wenn-sie-deutsch-koennen-sollen-sie-kommen.html</link>
			<description>Es ist die höchste Arbeitslosenquote seit 15 Jahren in Europa. Zwischen Deutschland und den Krisenländern wächst das Gefälle. Unionspolitiker laden EU-Bürger nach Deutschland </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="prefix_2 text artContent">Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone ist so hoch wie seit fast 15 Jahren nicht mehr. <a name="_art_link_" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106147102/Arbeitslosenquote-in-Euro-Zone-erreicht-Rekordwert.html">17,134 Millionen Frauen und Männer waren im Februar ohne Job</a>  – 162.000 mehr als im Vormonat, teilte das europäische Statistikamt  mit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent. Höher war  sie zuletzt im April 1997 mit 10,9 Prozent.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">In Deutschland  fällt die Bilanz mit einer Quote von 5,7 Prozent mit am besten aus.  Spitzenreiter sind Österreich (4,2 Prozent) und die Niederlande (4,9  Prozent). Die höchsten Arbeitslosenquoten haben Spanien (23,6 Prozent)  und Griechenland (21,0 Prozent), die mit einer schweren Schulden- und  Wirtschaftskrise kämpfen.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Angesichts der  hohen Arbeitslosenquoten in anderen Teilen Europas spricht sich die  Union für Zuwanderung von Arbeitskräften nach Deutschland aus.  Unionsfraktions-Vize Michael Fuchs (CDU) sagte „Welt Online“: „Wenn  junge Leute aus dem europäischen Ausland zum Arbeiten hierher kommen,  ist das eine Chance für sie selbst, eine große Hilfe für Deutschland und  außerdem gelebte europäische Solidarität. Wenn sie Deutsch können,  sollen sie kommen.“</p>
<h2 class="prefix_2">Keine Abschottung des Arbeitsmarktes</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Fuchs verwies  darauf, dass in einigen Regionen und Branchen in Deutschland praktisch  Vollbeschäftigung herrsche und Arbeitskräfte dringend gebraucht würden.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Ähnlich äußerte  sich der CSU-Arbeitsmarktpolitiker Max Straubinger: „Es ist im Sinne der  Menschen, wenn sie Arbeit finden und wenn sie die bei uns finden, dann  ist das zu begrüßen. Wir profitieren von jeder Fachkraft und von jedem  Jugendlichen, der bei uns eine Berufsausbildung macht.“</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Eine Abschottung  des Arbeitsmarktes sei nicht angebracht: „Es herrscht Freizügigkeit  innerhalb der EU, und es ist nicht nötig, daran etwas zu ändern.“</p>
<h2 class="prefix_2">Kein Massenanstrum aus Spanien und Griechenland</h2>
<p class="prefix_2 text artContent">Der  Migrationsforscher Klaus Bade warnte vor zu hohen Erwartungen:  „Deutschland ist nicht die erste Wahl für hoch qualifizierte  Arbeitskräfte, sondern steht in Konkurrenz mit anderen Staaten.“ Gerade  Akademiker sprächen meist Englisch und versuchten daher oft, zunächst in  Großbritannien einen Job zu finden.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Mit einem  Massenansturm von arbeitslosen Spaniern und Griechen sei nicht zu  rechnen, sagte auch Arbeitsmarktforscher Klaus Zimmermann. „Vielmehr  wächst Europa in der Krise auch am Arbeitsmarkt enger zusammen.“</p>
<p class="prefix_2 text artContent">Der DGB machte  für die hohe Arbeitslosigkeit auch die Bundesregierung verantwortlich.  Vorstand Annelie Buntenbach: „Vor allem die südeuropäischen Krisenländer  leiden unter der rigorosen Kürzungspolitik, die ihnen von der Regierung  Merkel und der Troika diktiert wird“.</p>
<p class="prefix_2 text artContent">(Quelle: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106148474/Wenn-sie-Deutsch-koennen-sollen-sie-kommen.html" target="_blank" >www.welt.de</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 08:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs: &quot;Leider ist es bis jetzt nicht gelungen, Preisabsprachen zu beweisen&quot;</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/fuchs-leider-ist-es-bis-jetzt-nicht-gelungen-preisabsprachen-zu-beweisen.html</link>
			<description>Michael Fuchs im Gespräch mit Christoph Heinemann
Angesichts der hohen Benzinpreise prüft die Bundesregierung Gegenmaßnahmen, um &quot;das Hin und Her an den Tankstellen&quot; abzustellen, sagt Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion. Eine Erhöhung der Pendlerpauschale komme wenn überhaupt nur langfristig infrage.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Heinemann: Die  Erregungsgemeinschaft der Autofahrer hat wieder Grund zur schlechten  Laune: Das Bundeskartellamt hat nachgewiesen, dass die Benzinpreise in  der Woche vor Karfreitag und in den Tagen nach Ostern regelmäßig  steigen, und das hat vor den höchsten christlichen Feiertagen keine  religiösen Ursachen, auch nichts zu tun mit höherer Nachfrage oder  gestiegenen Beschaffungskosten. Vielmehr spricht das Kartellamt von  einem &quot;gezielten Preiserhöhungsverhalten der Mineralölunternehmen&quot;. Die  &quot;Big Five&quot;, die fünf großen Konzerne BP, Shell, Exxon, Total und  Conoco-Phillips vergolden im Frühjahr ihre Bilanzen. Besonders ärgerlich  sind die Preisschwankungen im Stundentakt. Noch vor den Sommerferien  möchte die Bundesregierung gesetzlich gegensteuern, wie die  &quot;Bild&quot;-Zeitung berichtet offenbar nach australischem Vorbild. Dort  müssen Unternehmen täglich bis 14 Uhr beim Handelsministerium den  Benzinpreis für den folgenden Tag melden. <br /><br />Am Telefon ist jetzt  Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der  Unions-Bundestagsfraktion, dort zuständig für Wirtschaft. Guten Morgen.<br /><br />Michael Fuchs: Ja guten Morgen!<br /><br />Heinemann: Herr Fuchs, können Sie diesen Bericht bestätigen, soll es eine solche Meldepflicht auch in Deutschland geben?<br /><br />Fuchs:  Ich weiß, dass wir an allen Stellen, sowohl im Wirtschaftsministerium  als auch im Finanzministerium, überlegen, wie wir dieses Hin und Her an  den Tankstellen abstellen. Es ist ja für niemanden erträglich, dass  morgens der Sprit acht Cent mehr kostet als mittags und abends dann  wieder vier Cent weniger und nachts dann wieder sieben Cent mehr. Das  kann kein Mensch mehr verstehen. Wir überlegen, ob dieses australische  Modell eine sinnvolle Variante sein könnte, in dem sich die Multis  festlegen müssen auf einen Preis am Tag und den mittags melden müssen,  damit dann eben die Schwierigkeit kommt, damit nicht permanent hin- und  hergeguckt wird, was an der einen Tankstelle gilt und dann wieder  gesenkt wird und dann wieder rauf, wie wir das jetzt erleben.<br /><br />Heinemann:  Die Zugriffsrechte - das meldet auch die &quot;Bild&quot;-Zeitung - des  Bundeskartellamtes sollten ausgeweitet werden. Wie soll man sich das  vorstellen?<br /><br />Fuchs: Wir sind ja  dabei, das Gesetz für Wettbewerbsbeschränkungen oder -behinderungen zu  verändern, das GWB zu verändern. Wir wollen noch mehr in die Multis  hineingucken können. Das ist sehr schwierig. Sie wissen, dass es kaum  einen einzigen Bereich gibt, wo alle so viel versucht haben, wo das  Kartellamt permanent versucht hat, Wege zu finden nachzuweisen, dass es  Absprachen gibt. Wir überlegen, wie wir noch schärfere Waffen für das  Kartellamt finden können, damit sie nun endlich die Beweise finden. Bis  jetzt gibt es keine Beweise gegen die Multis und irgendwo muss ja auch  Wettbewerb sein, sonst würden sie nicht mit den Preisen permanent hin-  und hergehen.<br /><br />Heinemann: Gibt es denn Preisabsprachen?<br /><br />Fuchs:  Das kann man eben nicht beweisen. Wenn es Beweise gäbe, Herr Heinemann,  dann können Sie sicher sein, dass die Multis heftig zahlen müssten.  Leider ist es bis jetzt nicht gelungen, Preisabsprachen zu beweisen.<br /><br />Heinemann:  Die &quot;Bild&quot;-Zeitung schreibt, eine Zielsetzung sei es auch, die  Vormachtstellung der Marktführer Aral und Shell zu brechen. Ist das die  Aufgabe des Staates?<br /><br />Fuchs: Das  ist eigentlich nicht eine Aufgabe des Staates, davon halte ich auch  nichts. Es ist richtig, dass wir angewiesen haben, dass die kleinen  Tankstellen keine höheren Preise, keine höheren Einkaufspreise von den  Multis haben dürfen als die multieigenen Tankstellen, also Aral etc. Das  ist richtig, das können wir machen. Das ist auch marktwirtschaftlich in  Ordnung, dass man keinen diskriminiert quasi. Das muss auch so sein,  muss auch möglichst kontrolliert werden, auch wenn das nicht ganz  einfach ist. Aber auf der anderen Seite vorzuschreiben, wer nun  Marktführer sein darf oder nicht, das ist meiner Meinung nach nicht eine  Aufgabe des Staates.<br /><br />Heinemann:  Sie haben, Herr Fuchs, gerade das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen  zitiert. Da geht es ja eben darum, dass großen Mineralölkonzernen  untersagt werden soll, kleinen und mittleren Tankstellenbetreibern  Kraftstoff eben zu höheren Preisen zu verkaufen, als sie selbst, als die  großen, an ihren Tankstellen vom Kunden verlangen. Das klingt ja schön,  aber das Problem ist nur: Dieses Verbot bestand bisher auch schon, hat  aber nichts gebracht.<br /><br />Fuchs: Das  Problem ist immer wieder der Nachweis, denn Sie müssen ja hingehen und  den Multis nachweisen, dass sie etwas gegen dieses Gesetz machen.  Deswegen versuchen wir, schärfere Kontrollmöglichkeiten für das  Kartellamt einzubauen, überraschendere Kontrollmöglichkeiten etc. Das  ist alles aber schwierig, denn in aller Regel klappt das ja,  funktioniert ja unsere Wettbewerbssituation. Bei den  Benzinpreisunternehmen haben wir die Schwierigkeit, dass die  Kontrollmöglichkeiten extrem schwierig sind. Wir haben ja auch deswegen  Fusionskontrollen eingebaut, all das gibt es ja, das hat ja auch im  Wesentlichen funktioniert. Nur bei den Multis ist es ziemlich schwierig  hier.<br /><br />Heinemann: Thüringens  Verkehrsminister Christian Carius, Ihr Parteifreund, hat jetzt gefordert  eine Datenbank im Internet, in die jede Tankstelle die Höchstpreise für  den nächsten Tag einpflegen müsse, so dass Autofahrer, jedenfalls die  mit internetfähigem Handy, die günstigste Tankstelle ermitteln könnten.  Sollte ein solcher Vorschlag in eine gesetzliche Regelung einfließen?<br /><br />Fuchs:  Also ich halte das für sehr unpraktikabel. Wenn Sie jetzt über Land  unterwegs sind, werden Sie jeweils erst anhalten, eingeben wo Sie gerade  sind, dann &quot;wo ist die nächst günstigste Tankstelle&quot; finden - das wird  sehr schwierig. Ich meine, man muss das auch so machen, dass es für  sowohl den Autofahrer als auch den Tankstellenbesitzer einfach ist, der  ja nichts dafür kann. Wir wollen hier nicht die Tankstellenbesitzer  treffen, sondern es sind die großen Konzerne, die dahinter stecken. Das  ist kaum noch machbar. Das muss ja technisch handelbar sein. Ich weiß  nicht, ob das technisch so machbar ist, dass es sowohl für den  Tankstellenbesitzer als auch den Autofahrer zumutbar ist.<br /><br />Heinemann: War das ein Kaltstart von Herrn Carius?<br /><br />Fuchs:  Ich würde nicht sagen ein Kaltstart. Jeder Versuch oder jede Idee ist  mir zuerst mal willkommen, damit wir dieses Desaster einbremsen. Nur  wenn es dann so schwierig wird, dass es nicht mehr handelbar ist, dann  weiß ich nicht, ob es sinnvoll ist. Aber ich bin für jede Idee dankbar,  für jeden, der eine gute hat. Wenn Sie mir heute Morgen eine sagen, Herr  Heinemann, bringe ich die ganz sicher in das Verfahren ein.<br /><br />Heinemann:  Kommt sofort! Der Staat verdient ja überall mit. Je höher der  Benzinpreis, desto höher die Umsatzsteuereinnahmen des Finanzministers.  Dann kommen ja noch die Mineralölsteuern dazu. Sollte der Staat  wenigstens bei der Besteuerung die Menschen, die Bürger entlasten?<br /><br />Fuchs:  Wir haben eine Mehrwertsteuer auf einen Verkaufspreis. Die muss so  bleiben. Wir können jetzt nicht das ganze Mehrwertsteuersystem wieder  aushebeln. Es gibt bei dem Mehrwertsteuersystem schon viel zu viele  Ausnahmen. Deswegen bin ich dagegen, dass wir jetzt daran herumbasteln.  Die Mineralölsteuer bleibt ja gleich.<br /><br />Heinemann:  In Frankreich gab es im Jahr 2000 eine flexible Mineralölsteuer, die  sogenannte &quot;taxe flattante&quot;, das heißt, die bei steigenden Benzinpreisen  sich automatisch verringert, um den Preis so einigermaßen stabil zu  halten. Wäre das kein Rezept?<br /><br />Fuchs:  So weit ich weiß, sind die französischen Benzinpreise höhere als  unsere. Also insofern ist das da nicht unbedingt ein Erfolgsrezept  gewesen.<br /><br />Heinemann: Aber immerhin kann der Staat gegensteuern, wenn er möchte. Sie wollten doch gute Ideen hören.<br /><br />Fuchs:  Ja, ich bin für jede gute Idee dankbar. Aber ich bin der Meinung, dass  wir in dem Steuersystem nichts verändern sollten, denn wir können nicht  bei Steuern jedes Mal, wenn irgendwo Preisveränderungen sind, sofort  auch noch Veränderungen hinterherschieben. Da gibt es ja nun auch  genügend andere Dinge, wo Preissteigerungen etc. sind. Deswegen meine  ich, wir sollten das Steuersystem dabei außen vor lassen.<br /><br />Heinemann: Verstehe ich nicht. Warum?<br /><br />Fuchs:  Weil wir meiner Meinung nach nicht jedes Mal bei jedem Gut, bei jedem  Wirtschaftsgut, wenn es teurer wird oder billiger wird etwas machen. Was  machen wir denn? Wenn es billiger wird, steigt es - das möchte ich mal  erleben, was dann für ein Geschrei da ist.<br /><br />Heinemann: Welche Folgen sollten denn die hohen Spritkosten für die Pendlerpauschale haben?<br /><br />Fuchs:  Hier gilt das gleiche. Die Pendlerpauschale ist eine Pauschale und  deswegen auch zum Teil höher angesetzt, vor allen Dingen für diejenigen,  die relativ kurze Wege haben, als sie benötigt würde. Bei der  Pendlerpauschale, da wäre ich vielleicht noch eher bereit zu sagen, wir  müssen darüber nachdenken, ob die über einen längeren Zeitraum, wenn der  Spritpreis über einen längeren Zeitraum so bleibt, wie er jetzt ist, so  hoch bleiben kann. Aber dennoch: Auch da gilt das vorher Gesagte,  nämlich dass wir nicht unbedingt jeden Tag Preise oder beziehungsweise  Steuern verändern können.<br /><br />Heinemann: Aber Sie schließen es nicht aus, eine höhere Pendlerpauschale?<br /><br />Fuchs:  Bei der Pendlerpauschale muss man über einen längeren Zeitraum  hinschauen und dann, wenn es ungerecht wird, nachsehen. Denn es kann  nicht sein, dass die Pendlerpauschale nicht mehr die Kosten abdeckt.<br /><br />Heinemann:  Herr Fuchs, die USA wollen, und Frankreich schließt es nicht aus, die  strategischen Ölreserven anzapfen. Sollte die Bundesregierung diesem  Beispiel folgen?<br /><br />Fuchs: Ich weiß  nicht, ob unsere strategischen Ölreserven dazu führen, dass wir  nachhaltig die Preise damit runterdrücken können. Die strategischen  Ölreserven sind ja nun auch notwendig für Fälle, die man durchaus sich  vorstellen kann. Ich sage jetzt mal ein Stichwort: Sie wissen, dass es  mit dem Iran erheblichen Ärger und Streit gibt. Wenn der Iran  beispielsweise die Straße von Hormus zumachen würde - durch die geht  ungefähr ein Viertel der gesamten Welt-Erdölförderung -, dann kann es  durchaus zu Knappheiten kommen. Deswegen in einer solchen Situation  jetzt unsere strategischen Ölreserven anzugreifen, halte ich für  gefährlich, weil es durchaus dann dazu führen kann, dass wir urplötzlich  zu Knappheiten kommen, das wäre noch schlimmer.<br /><br />Heinemann:  Michael Fuchs (CDU), stellvertretender Vorsitzender der  Unions-Bundestagsfraktion. Danke schön für das Gespräch und auf  Wiederhören.<br /><br />Fuchs: Guten Morgen, danke schön.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1717590/" target="_blank" >www.dradio.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 08:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fuchs: „Den Piraten nicht das Feld überlassen“ </title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/fuchs-den-piraten-nicht-das-feld-ueberlassen.html</link>
			<description>Die etablierten Parteien denken hektisch darüber nach, wie sie den Piraten Paroli bieten können. Die vagen Rezepte: stärkere Bürgerbeteiligung und ein „Internet-Beauftragter“.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piraten mischen das politische System auf. Wie die Grünen in den  70er-Jahren, sammelt die politische Internetbewegung heute diejenigen  ein, die unzufrieden sind mit dem etablierten Parteiensystem. Das müsse  Auswirkungen auf die bisherige Politikgestaltung haben, heißt es bei  Union und FDP. Einen „Internetbeauftragten“ fordert Unions-Fraktionsvize  Michael Fuchs. Mehr direkte Bürgerbeteiligung hält der  schleswig-holsteinische FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki für  zwingend.<br /><br />Die Mehrheit der Piratenwähler hat nach Auffassung des  Liberalen ihr Kreuz bei der modernen Protestpartei gemacht, „weil sie es  den Etablierten zeigen wollen“. Der Charme dieser jungen politischen  Bewegung sei nicht in den Inhalten zu suchen. „Die Piraten befriedigen  das Bedürfnis nach mehr Mitwirkungsmöglichkeiten, nach unmittelbarer  Bürgerbeteiligung“, sagte Kubicki FOCUS Online. „Die Menschen sind nicht  grundsätzlich politikverdrossen. Sie sind es nur leid, am  Entscheidungsprozess nicht teilnehmen zu können. Was hindert uns darum  daran, die Bürger in die Kommunal- oder Landespolitik direkt  einzubeziehen?“</p>
<p><strong>Abstimmungen über Kreuzungen und Windparks im Netz<br /></strong><br />Dem  FDP-Politiker schwebt vor, über das Internet Abstimmungen zu konkreten  Fragen zu organisieren – etwa, ob eine neue Kreuzung oder ein Windpark  gebaut wird. „Wir sollten die technischen Möglichkeiten nutzen, die das  Internet bietet“, sagte Kubicki, der bei der Landtagswahl Anfang Mai den  Negativtrend seiner Partei stoppen und die FDP-Präsenz im  schleswig-holsteinischen Landtag behaupten will.<br /><br />„Was hindert uns  daran, die Bürger direkt an Entscheidungsfindungen zu beteiligen?“,  fragt Kubicki und kündigt an: „Im neuen Landtag wird die FDP für mehr  Partizipationsmöglichkeiten der Bürger kämpfen.“ Auch für die  parteiinterne Arbeit sieht der streitbare Liberale aus dem Norden hier  enormes Entwicklungspotential. Der <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/mitgliederentscheid-zum-rettungsschirm-esm-euro-rebellen-in-der-fdp-gescheitert_aid_694608.html" title="Mitgliederentscheid zum ESM Euro-Rebellen in der FDP gescheitert" target="_top" >Mitgliederentscheid zur Euro-Rettung</a> hätte über das Internet wesentlich schneller und einfacher durchgeführt werden können, sagt er.<br /><br />Während  Kubicki nichts davon hält, neue Institutionen zu schaffen, favorisiert  der CDU-Wirtschaftsexperte Fuchs ein klares Signal an die  Internet-Gemeinde und die Anhänger der Piraten. „Ich plädiere sehr  dafür, in der Unions-Fraktion einen Internet-Beauftragten zu benennen“,  sagte Fuchs im Gespräch mit FOCUS Online. Unter den Wählern der  Piratenpartei seien viele vernünftige Menschen, die allerdings die  Themen der Netzgemeinde von den etablierten Parteien nicht hinreichend  wahrgenommen sähen. „Wir müssen einen klaren Ansprechpartner benennen,  denn wir dürfen die Bewegung im Internet nicht unterschätzen und den  Piraten nicht das Feld überlassen“, sagte Fuchs. „Die CDU muss sich  damit intensiv auseinandersetzen.“<br /><br /><strong>Warnung vor der „Schwarmintelligenz“</strong><br /><br />Hinter  den Kulissen melden sich allerdings auch kritische Stimmen zu Wort. Als  bedenklich gilt den Kritikern, dass die Piraten kein programmatisches  Profil zeigten. Die <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/-liveticker-zur-wahl-im-saarland-schwache-wahlbeteiligung-im-saarland_aid_727750.html" title="Liveticker-Nachlese zur Wahl im Saarland Piraten entern den Landtag – FDP bei 1,2 Prozent" target="_top" >Wahl im Saarland</a>, wo die <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/landtagswahl-piraten-im-saarland-jung-zottelig-erfolgreich-_aid_727792.html" title="Piraten holen 7,4 Prozent bei Wahl Die Freaks entern den Landtag im Saarland" target="_top" >Piraten 7,4 Prozent holten</a>, habe bewiesen, dass sie sowohl von der Linken als auch von der CDU Stimmen abgeschöpft hätten.<br /><br />Anders  als die Grünen, die in den 70er-Jahren für inhaltliche Positionen wie  dem Nein zu Kernkraft und Nato-Nachrüstung standen würden die Piraten  ohne jegliche inhaltliche Festlegung gewählt. Als bedenklich gilt auch,  dem Wunsch nach Internet-Mitbestimmung nachzukommen – also einer der  Kernforderung der Piraten. Es gebe nach wie vor Menschen, die überhaupt  keinen Zugang zum Internet hätten, oder aber nicht permanent im Internet  unterwegs sein könnten, heißt es, etwa Ältere oder Berufstätige.  Darüber hinaus gelte der Grundsatz: „Schwarmintelligenz“ ersetze nicht  das Nachdenken.</p><div><div><p>(Quelle: <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-der-saarland-wahl-den-piraten-nicht-das-feld-ueberlassen_aid_728013.html" target="_blank" >www.focus.de</a>)<br /></p></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 09:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/industrie-ist-das-rueckgrat-der-wirtschaft-1.html</link>
			<description>Unionskongress diskutierte über stabile Rahmenbedingungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer hervorragenden Verfassung: über drei Prozent Wachstum in den beiden letzten Jahren, weniger als drei Millionen Arbeitslose und die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit unter den großen Volkswirtschaften der EU. Die Industrie hat daran einen großen Anteil. Sie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und hat sich zum Referenzmodell für unsere Partner in Europa und in der Welt entwickelt. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Über die zukünftige Gestaltung stabiler Rahmenbedingungen für Industrie und Arbeitsplätze diskutierten am 21. März 2012 mehr als 200 Gäste aus Industrie, Verbänden und Politik auf einem Kongress der CDU/CSU-Fraktion im Reichstag. In seinem Eingangsstatement hob der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Fuchs die entscheidende Rolle gerade der klassischen Industriezweige wie des Maschinenbaus, der Chemie oder der Automobilindustrie bei der Überwindung der Wirtschaftskrise hervor. Die Welt beneide Deutschland um seine breiten Wertschöpfungsketten, sagte er. Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, betonte die Bedeutung einer flächendeckenden Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund stellten sich die Teilnehmer des Kongresses die Frage, wie der Industriestandort Deutschland auch in Zukunft seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">„Nur eine gerechte Wirtschaftsordnung hat Bestand“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder erinnerte an die Ordnungsprinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Gewinne seien Voraussetzung für Investitionen, sagte er. Wettbewerb dürfe aber nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen werden. Nur eine gerechte Wirtschaftsordnung, in der sich Leistung lohne, habe auf Dauer Bestand. Wirtschaft und Politik seien hier gleichermaßen gefordert. Kauder verteidigte in diesem Zusammenhang die Forderung, den Steuertarif an die Preisentwicklung anzupassen. Lohnerhöhungen müssten auch tatsächlich in der Lohntüte ankommen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte die Politik zur Rettung des Bankensystems und zur Stützung des Euro. Ohne ein funktionierendes Bankensystem und eine intakte Währung gäbe es keine gesunden Unternehmen und damit auch keine Arbeitsplätze, betonte sie. Das Schicksal Europas sei mit dem Deutschlands untrennbar verbunden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Energie muss bezahlbar bleiben</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Themen Energiepolitik, demografischer Wandel, Qualifikation von Arbeitskräften und Zusammenarbeit der Tarifpartner. Daran beteiligten sich die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt der Unionsfraktion, Marie-Luise Dött, der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Klaus Engel, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Industrie, Markus Kerber, und der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis. Als zentrale Herausforderungen identifizierten sie die Sicherstellung einer verlässlichen und bezahlbaren Energieversorgung, die Überwindung einer weit verbreiteten Wirtschaftsskepsis, die Gefahr eines allzuständigen Staates und die Notwendigkeit einer Qualifikationsoffensive für die nächste Generation.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Für mehr Technologieoffenheit</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">In seinem Schlusswort forderte Fuchs einen Kulturwandel. Mehr Technologieoffenheit und Innovationsfreude seien das Gebot der Stunde. Nur so ließen sich die Produkte der Zukunft</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align: justify;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">entwickeln. Deutschland sei dabei fest in der EU verankert. Angesichts der Machtverschiebungen in der Welt habe Europa nur als geschlossener Wirtschaftsraum mit einer gemeinsamen Währung eine Chance, seine Stimme in der Welt auch</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none">Fraktion direkt 56 | 23. März 2012 | Seite 8</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 08:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/industrie-ist-das-rueckgrat-der-wirtschaft.html</link>
			<description>Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer hervorragenden Verfassung: über drei Prozent Wachstum in den beiden letzten Jahren, weniger als drei Millionen Arbeitslose und die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit unter den großen Volkswirtschaften der EU. Die Industrie hat daran einen großen Anteil. Sie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und hat sich zum Referenzmodell für unsere Partner in Europa und in der Welt entwickelt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die zukünftige Gestaltung stabiler Rahmenbedingungen für  Industrie und Arbeitsplätze diskutierten am 21. März 2012 mehr als 200  Gäste aus Industrie, Verbänden und Politik auf einem Kongress der  CDU/CSU-Fraktion im Reichstag. In seinem Eingangsstatement hob der  stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Fuchs die entscheidende  Rolle gerade der klassischen Industriezweige wie dem Maschinenbau, der  Chemie &nbsp;oder der Automobilindustrie bei der Überwindung der  Wirtschaftskrise hervor. Die Welt beneide Deutschland um seine breiten  Wertschöpfungsketten, sagte er. Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe,  Gerda Hasselfeldt, betonte die Bedeutung einer flächendeckenden  Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund stellten sich die Teilnehmer des  Kongresses die Frage, wie der Industriestandort Deutschland auch in  Zukunft seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>„Nur eine gerechte Wirtschaftsordnung hat Bestand“</h2>
<p>Der  Fraktionsvorsitzende Volker Kauder erinnerte an die Ordnungsprinzipien  der sozialen Marktwirtschaft. Gewinne seien Voraussetzung für  Investitionen, sagte er. Wettbewerb dürfe aber nicht auf dem Rücken der  Arbeitnehmer ausgetragen werden. Nur eine gerechte Wirtschaftsordnung,  in der sich Leistung lohne, habe auf Dauer Bestand. Wirtschaft und  Politik seien hier gleichermaßen gefordert. Kauder verteidigte in diesem  Zusammenhang die Forderung, den Steuertarif an die Preisentwicklung  anzupassen. Lohnerhöhungen müssten auch tatsächlich in der Lohntüte  ankommen. </p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte die Politik  zur Rettung des Bankensystems und zur Stützung des Euro. Ohne ein  funktionierendes Bankensystem und eine intakte Währung gäbe es keine  gesunden Unternehmen und damit auch keine Arbeitsplätze, betonte sie.  Das Schicksal Europas und Deutschlands seien untrennbar miteinander  verbunden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Energie muss bezahlbar bleiben</h2>
<p>Bei der  anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Themen Energiepolitik,  demografischer Wandel, Qualifikation von Arbeitskräften und  Zusammenarbeit der Tarifpartner. Daran beteiligten sich die Vorsitzende  der Arbeitsgruppe Umwelt der Unionsfraktion, Marie-Luise Dött , der  Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Klaus Engel, der  Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Industrie,  &nbsp;Markus Kerber, und der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau,  Chemie, Energie, Michael Vassiliadis. Als zentrale Herausforderungen  identifizierten sie eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung,  die Überwindung einer weit verbreiteten Wirtschaftsskepsis, die Gefahr  eines allzuständigen Staates und die Notwendigkeit einer  Qualifikationsoffensive für die nächste Generation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mehr Technologieoffenheit gefordert</h2>
<p>In  seinem Schlusswort forderte Fuchs einen Kulturwandel. Mehr  Technologieoffenheit und Innovationsfreude seien das Gebot der Stunde.  Nur so ließen sich die Produkte der Zukunft entwickeln. Deutschland sei  dabei fest in der EU verankert. Angesichts der Machtverschiebungen in  der Welt habe Europa nur als geschlossener Wirtschaftsraum mit einer  gemeinsamen Währung eine Chance, seine Stimme in der Welt auch in  Zukunft Gehör zu verschaffen. </p>
<p class="MsoPlainText">Livestream und Programm unter</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://veranstaltungen.cducsu.de/veranstaltungen/stabile-rahmenbedingungen-fuer-industrie-und-arbeitsplaetze-in-deutschland" target="_blank" >http://veranstaltungen.cducsu.de/veranstaltungen/stabile-rahmenbedingungen-fuer-industrie-und-arbeitsplaetze-in-deutschland</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.cducsu.de/Titel__industrie_ist_das_rueckgrat_der_wirtschaft/TabID__1/SubTabID__5/InhaltTypID__4/InhaltID__21562/Inhalte.aspx" target="_blank" >www.cducsu.de</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 07:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Michael Fuchs am 20. März 2012 Gast bei &quot;Das Duell&quot; bei n-tv</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/kontakt/impressum/artikel/michael-fuchs-am-20-maerz-2012-gast-bei-das-duell-bei-n-tv.html</link>
			<description>Am heutigen Dienstag ist Dr. Michael Fuchs Gast in der n-tv-Sendung &quot;Das Duell&quot;. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Das Duell&quot; - das Streitgespräch am Dienstag bei n-tv. Präsentiert wird  die Sendung vom ehemaligen Moderator des RTL-Nachtjournals und  ehemaligen Stern-Chefredakteur, Heiner Bremer. Bremer diskutiert jeden  Dienstag live mit zwei prominenten Gästen die wichtigsten politischen  Themen der beginnenden Woche.</p>
<p><em><strong>Das Duell bei n-tv sehen Sie immer dienstags um 17.10 und 23.10 Uhr.</strong></em></p>
<p><strong>Thema:</strong> &quot;NRW: Schicksalswahl für Röttgen &amp; Rösler&quot;<br />&nbsp;</p>
<p>Gäste:</p><ul><li><p>Karl Lauterbach, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen </p></li><li><p>Michael Fuchs, Fraktionsvize der CDU/CSU im Bundestag</p></li></ul><p><em><strong></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Ankündigungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seehofer: Röttgen soll auch als Oppositionsführer bleiben</title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/seehofer-roettgen-soll-auch-als-oppositionsfuehrer-bleiben.html</link>
			<description>In der Union mehren sich Forderungen, der nordrhein-westfälische CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen solle auch im Falle einer Wahlniederlage in Düsseldorf bleiben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der CSU-Vorsitzende Seehofer sagte, Röttgen solle sich der Aufgabe „ohne Rückfahrkarte“ widmen.</p><div class="article_text"><p>In der Union wächst der Druck auf den  nordrhein-westfälischen Spitzenkandidaten Norbert Röttgen, auch im Falle  einer Wahlniederlage in Düsseldorf zu bleiben. Der CSU-Vorsitzende  Horst Seehofer rief Röttgen dazu auf, auch als Oppositionsführer nach  Nordrhein-Westfalen zu wechseln. „Wenn ich mich einer Aufgabe  verschreibe, dann ohne Rückfahrkarte“, sagte Seehofer der „Süddeutschen  Zeitung“.</p>
<p>Der bayerische Ministerpräsident betonte, er selbst habe  in seiner politischen Karriere ebenfalls Sicherheiten aufgeben müssen,  das gehöre nach seinem Verständnis dazu. „Ich bin der Meinung - voll für  NRW“, sagte er.</p>
<p>Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel  wollte sich nicht öffentlich dazu äußern, ob Bundesumweltminister  Norbert Röttgen (CDU) bei einer Wahlniederlage auch als  Oppositionsführer nach Düsseldorf gehen sollte. Röttgen sei  Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen, sagte Merkel am Freitag  in München und fügte lediglich hinzu: „Wie er diese Rolle am allerbesten  ausfüllen kann, werde ich mit ihm selber besprechen.“</p>
<p>Auch der  wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer,  forderte ein dauerhaftes Engagement Röttgens in Düsseldorf. „Eine  Chance, in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen, hat nur ein Kandidat, der  sich ganz und gar der Sache verschreibt“, sagte der CDU-Politiker.</p>
<p>Der  Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), rief  Röttgen auf, sich die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner zum  Vorbild zu nehmen. Klöckner habe gezeigt, „dass es sich lohnt, sich  voll auf ein Land zu konzentrieren“, sagte Fuchs der „Saarbrücker  Zeitung“. „Das wird sich für Klöckner rechnen, und das wünsche ich  Norbert Röttgen auch“, fügte Fuchs hinzu.</p>
<p>Klöckner hatte als  CDU-Spitzenkandidatin ihr Amt der parlamentarischen Staatssekretärin in  Berlin aufgegeben und war im vergangenen Jahr ganz nach Mainz  gewechselt. Auch nach der knappen Wahlniederlage im vorigen Jahr blieb  sie in Mainz und wurde Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion. Der  wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Joachim Pfeiffer,  forderte ein dauerhaftes Engagement Röttgens in Düsseldorf. „Eine  Chance, in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen, hat nur ein Kandidat, der  sich ganz und gar der Sache verschreibt“, sagte der CDU-Politiker der  „Süddeutschen Zeitung“.</p>
<p>Widerspruch kam vom energiepolitischen  Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß. „Ich halte es  nicht für klug, Herrn Röttgen öffentlich Ratschläge zu geben“, sagte  Bareiß „Handelsblatt Online“. Bareiß hält es zudem trotz des anstehenden  NRW-Wahlkampfs für verkraftbar, dass der für die Energiewende  zuständige Minister Röttgen kurzzeitig ausfällt. „Ich sehe keine Gefahr  für das große Projekt Energiewende“, sagte der CDU-Politiker. Das Thema  sei wie ein „großer Dampfer, der fährt und fährt und auch nicht durch  einen Wahlkampf aufzuhalten ist.“</p>
<p>(Quelle <a href="http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/nordrhein-westfalen-seehofer-roettgen-soll-auch-als-oppositionsfuehrer-bleiben-11686552.html" target="_blank" >www.faz.net</a>)</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dr. Fuchs im ARD-Morgenmagazin </title>
			<link>http://www.cdu-fuchs.de/nc/presse/detailansicht/artikel/dr-fuchs-im-ard-morgenmagazin.html</link>
			<description>Der Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), hat einer Hilfe des Bundes für die Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette Schlecker eine klare Absage erteilt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Es ist keine Aufgabe des Bundes, Unternehmen zu retten.&quot;</p>
<p>Das Video zum Ansehen finden Sie <a href="http://mediathek.daserste.de/suche/9834082_keine-bundeshilfe-fuer-insolvente-drogeriekette?clipSearchFilter=allClips&amp;s=Morgenmagazin" target="fuchs&datumBis=&sendung=&datumVon=" class="_blank" >hier in der ARD-Mediathe</a>k.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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