


“Ein Praktikum im deutschen Bundestag in Berlin, das wird mit Sicherheit spannend”, dachte ich, als sich mir letzten Sommer die Frage stellte, wo ich mein studienbegleitendes Praktikum absolvieren möchte.
Im Rahmen meines integrativen Bachelorstudienganges Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universitaet Düsseldorf habe ich mich dazu entschlossen, den Studienschwerpunkt auf die Fächer Medien- und Poltikwissenschaften zu legen, wobei ich mich auf die politische Kommunikation fokussiere. Dabei interessiert es mich, die Struktur und Arbeitsabläufe des deutschen Parlaments näher kennenzulernen.
Wie sich schnell herausstellte, kann man praktische Erfahrungen nicht mit theoretischem Lehrbuchwissen gleichsetzen. Die besten Erfahrungen sind bekanntermassen diejenigen, die man selbst gemacht hat. Bisher bin ich mit der Struktur des Bundestages ausschliesslich in der oftmals wenig anschaulichen Uni-Theorie in Kontakt gekommen.
Ende August 2011 hiess es dann für mich: ”Politik zum Anfassen”. Zu Beginn meiner Zeit in Berlin war ich auf die bevorstehenden sechs Wochen und die damit verbundenen Erlebnisse und Eindrücke sehr gespannt. Viele Fragen schwebten mir durch den Kopf: “Was für Aufgaben werden mir anvertraut? Kann ich mein Vorwissen aus Vorlesungen und Seminaren effizient einbringen?” Und die wichtigste Frage: “Finde ich mich im Regierungsviertel mit seinen vielen Gebäuden, Gängen und Ebenen überhaupt zurecht?” - Eine nicht ganz unberechtigte Frage, wie sich nach gefühlten 10 km Fussmarsch täglich herausstellte!!!
All diese Fragen wurden mir gleich an meinem ersten Praktikumstag von den netten und hilfsbereiten Mitarbeitern im Büro von Dr. Michael Fuchs beantwortet. Zu Beginn wurde ich von Ulla Steger und Marianne Kraus sehr herzlich und offen in Empfang genommen. Dabei wurde mir sofort das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Anstatt des üblichen Kaffeekochens und Kopierens wurde ich gleich aktiv und eigentverantwortlich in das aktuelle Tagesgeschehen und die Büroablaeufe eingebunden. Bei Fragen und Problemen konnte ich jederzeit auf die Kooperation der Mitarbeiter bauen. Sowohl Fragen als auch Anregungen waren immer möglich und wurden positiv aufgenommen.
Dr. Fuchs, Ulla Steger, David Volkert und Marianne Kraus waren bestrebt, selbst Unmögliches moeglich zu machen: Auf diese Weise eröffnete sich mir sogar die einmalige Gelegenheit, bekannte Politiker vor einer Fraktionssitzung zu treffen und mich gemeinsam mit ihnen fotografieren zu lassen. Ein persönliches Highlight während meiner Zeit in Berlin!
Doch auch die anderen Arbeitstage gestalteten sich nicht weniger ereignisreich: Die ganze Zeit über wurde ich mit unterschiedlichen und abwechslungsreichen Aufgaben betraut. Dabei handelte es sich beispielsweise um kurzfristige Rechercheaufgaben, das Aufsetzen von Briefen oder längerfristige Projekte, wie das Verfassen einer Rede für Dr. Fuchs. Auch in Bezug auf Abendveranstaltungen hat das Team alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mir eine Teilnahme zu ermöglichen. So konnte ich beispielsweise das Sommerfest der Landesvertretung Rheinland-Pfalz besuchen und TV-Auftritte von Dr. Fuchs hautnah miterleben. Überhaupt war es nie ein Problem, Dr. Fuchs zu einen seiner vielen Termine zu begleiten, um somit den straffen Tagesablauf eines Bundestagsabgeordneten aus nächster Naehe kennenzulernen. Dabei galt mein besonderes Interesse Terminen mit Journalisten und Medienvertretern. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion war Dr. Fuchs ein stets gefragter Interviewpartner. Aufgrund der aktuellen politischen Situation im September/Oktober 2011 und den damit verbundenen wichtigen Entscheidungen bezüglich der Euro-Krise bzw. der Griechenland-Rettung gehörten Anfragen von Seiten der Medien zum Tagesgeschäft. Somit habe ich den Bundestag unmittelbar als Schnittstelle zwischen Politik, Medien und der Bevölkerung kennenlernen können. In diesem Bereich habe ich mein bisheriges Studienwissen fundieren und um neue Perspektiven erweitern können.
Des Weiteren bot das fraktionsinterne Praktikantenprogramm vielfältige Möglichkeiten, sowohl den Bundestag als Institution als auch das “politische Berlin” gemeinsam mit anderen Praktikanten zu erkunden. Beinahe täglich wurden Diskussions- und Gesprächsrunden mit Politikern sowie unterschiedliche Besichtigungen angeboten. Darunter beispielsweise eine Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Berlin- Hohenschönhausen oder eine Besichtigung des ARD-Hauptstadtstudios. In Ergänzung dazu konnte ich an diversen Ausschuss- bzw. Fraktionssitzungen und Plenardebatten teilnehmen.
Rückblickend lässt sich festhalten, dass ich im Berliner Abgeordnetenbüro von Dr. Fuchs eine sehr schöne, spannende, lehhreiche und auch lustige Zeit erlebt habe. In diesen sechs Wochen habe ich sympathische und offene Menschen kennengelernt, die mich herzlich in die angenehme Arbeitsatmosphäre integriert haben. Ich kann sagen, dass mich diese Zeit nicht nur auf fachlicher bzw. beruflicher Ebene qualifiziert hat, sondern dass ich mich aufgrund der positiven Eindrücke auch persönlich weiterentwickeln konnte. Aus diesem Grund möchte ich Dr. Fuchs und seinem Team noch einmal herzlich für die einwandfreie Betreuung und Zusammenarbeit danken. Ich bin froh, mich für dieses Praktikum, das meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, entschieden zu haben!
Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag neue Quartalszahlen zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland vorgelegt. Dazu sowie zum Antrittsbesuch des neuen französischen Staatspräsidenten François Hollande in Deutschland erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: […] Mehr...
Michael Fuchs im Gespräch mit Tobias Armbrüster
Seine Partei habe in NRW "viel falsch gemacht", sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs. Es sei "insgesamt nicht gelungen, unsere Kompetenz darzustellen". Daran müsse auch im Bund gearbeitet werden. Die Erfolge etwa im Bereich der Wirtschaft müssten klarer kommuniziert werden. […] Mehr...
Über Norbert Röttgens Scheitern ist in der Branche niemand traurig. Industriechef Keitel rät der CDU sich mit ihren Stammwählern zu versöhnen. Die FDP erhält derweil Lob. […] Mehr...