


Da ich im Wintersemester 2010/11 an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen angefangen hatte Politikwissenschaften zu studieren, das ganze allerdings ausschließlich theoretisch behandelt wurde, entschied ich mich, mich für ein Praktikum im Büro von Herrn Dr. Michael Fuchs in Berlin zu bewerben. Hiervon erhoffte ich mir einen Einblick in den praktischen Alltag eines Bundestagsabgeordneten. Glücklicherweise, wurde ich zu selbigem auch eingeladen.
So fuhr ich am letzten Montag im März zum Jakob-Kaiser-Haus, wo mein Praktikum beginnen sollte. Nervös wie ich war, stand ich rund eineinhalb Stunden zu früh davor. Dass meine Nervosität unbegründet war, merkte ich jedoch schnell, als ich von Herrn Fuchs Wissenschaftlichen Mitarbeiter, Herrn Volkert, im Foyer abgeholt wurde. Das gesamt Büro empfing mich gleich sehr herzlich und erleichterte mir den Einstieg in meine Arbeit.
Mein Praktikum startete in einer Sitzungswoche und so befand ich mich von der ersten Minute an mittendrin in dem von mir zuvor erhofften Alltag.
Ich bekam meinen eigenen Schreibtisch mit einem wunderbaren Blick auf Unter den Linden. Mit dem Schreibtisch kam auch die Arbeit. Sprechzettel vorbereiten, recherchieren und exzerpieren. Richtig verantwortungsvolle Aufgaben wurden mir da übertragen.
Morgens und mittags kümmerte ich mich um die Post, den Rest des Tages verbrachte ich an meinem Schreibtisch oder in den schier unendlichen Wegen des Deutschen Bundestages. Obwohl das Gelände von außen schon wirklich imposant erscheint, sind die Dimensionen im Inneren kaum vorstellbar. Eine riesige Bibliothek, in welcher ich gelegentlich für meine Klausuren lernte, und eine Poststelle, die rund 15 Gehminuten vom Büro entfernt war. Schon am zweiten Tag lernte ich die Lektion: Verlasse das Büro niemals ohne Handy.
Herrn Dr. Fuchs lernte ich am Donnerstag meiner ersten Woche kennen. Er hieß mich herzlich in seinem Büro willkommen und ermöglichte mir noch am selbigen Tag ihn zu einem Interview mit dem ZDF zu begleiten. Auch hatte ich die Möglichkeit, mit Herrn Fuchs zusammen Besuchergruppen in Empfang zu nehmen.
Noch in der ersten Woche konnte ich an einem Vortrag von Herrn Dr. Geisler, dem stellvertretenden Pressesprecher der Fraktion teilnehmen und so auch einen Eindruck aus diesem Aufgabenbereich mitnehmen.
Besonders interessant waren für mich die Ausschusssitzungen, die Fraktionssitzung und die Plenardebatten, denen ich beiwohnen und so Politik live erleben konnte. Nicht nur im Fernsehen. Fragen, die sich mir hier stellten erörterte Herr Dr. Fuchs gemeinsam mit mir.
In den fünf Wochen meines Praktikums erhielt ich nicht nur einen Einblick in den Alltag eines Mitglieds des Bundestages, sondern konnte auch aktiv an selbigem teilnehmen. Da nun vieles theoretische aus der Universität Gestalt angenommen hat, kann ich nun den Stoff der Vorlesungen um einiges besser nachvollziehen als zuvor.
Ich möchte mich hiermit auch nochmals bei Herrn Dr. Fuchs und seinem Büro für die aufregende Zeit und die tollen Erfahrungen bedanken.
Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag neue Quartalszahlen zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland vorgelegt. Dazu sowie zum Antrittsbesuch des neuen französischen Staatspräsidenten François Hollande in Deutschland erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: […] Mehr...
Michael Fuchs im Gespräch mit Tobias Armbrüster
Seine Partei habe in NRW "viel falsch gemacht", sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs. Es sei "insgesamt nicht gelungen, unsere Kompetenz darzustellen". Daran müsse auch im Bund gearbeitet werden. Die Erfolge etwa im Bereich der Wirtschaft müssten klarer kommuniziert werden. […] Mehr...
Über Norbert Röttgens Scheitern ist in der Branche niemand traurig. Industriechef Keitel rät der CDU sich mit ihren Stammwählern zu versöhnen. Die FDP erhält derweil Lob. […] Mehr...