


Mag es mir doch schwer fallen, die solch prägenden sechs Wochen meines Praktikums in Berlin bei Herrn Dr. Michael Fuchs, MdB auf einen derartigen Praktikumsbericht zusammen zu fassen, versuche ich es dennoch indem ich zuerst eine Darstellung meiner Tätigkeiten offenlege und schließlich dazu übergehe, meine persönlichen Eindrücke zu bewerten.
Vorweg sei bereits erwähnt, dass man im Rahmen der Tätigkeiten im Deutschen Bundestag besonders zwischen den „sitzungsfreien Wochen“ und den „Sitzungswochen“ unterscheiden muss. Während es innerhalb einer sitzungsfreien Woche deutlich ruhiger zugeht und sich der Abgeordnete zumeist in seinem Wahlkreis befindet, birgt eine Sitzungswoche doch ein erheblich höheres „Stresspotenzial“, was auch allen Beteiligten im Büro anzumerken ist. Dies äußert sich zum einen durch längere Arbeitszeiten, ein ständig-laufendes Telefon und eine Anhäufung von Terminen für den Abgeordneten. Dabei ist es für den Abgeordneten besonders wichtig, dass innerhalb des Büros alles optimal und eingespielt ineinander übergreift, um seinen Aufgaben und Pflichten angemessen nachkommen zu können. Mein Eindruck war, dass dem Abgeordneten hier ein sehr gutes Team zur Seite stand. Und im Hinblick auf diese sehr eingeschulte „Maschinerie“ hatte ich das Vergnügen, für sechs Wochen ein Teil davon zu sein.
Meine Aufgaben erstreckten sich insbesondere darauf, sich um die Post zu kümmern, die Termine des Abgeordneten zu verwalten und daneben diverse Recherchen auszuführen, bei denen es sich um aktuelle politische Themen handelte. Zudem bestand jedoch auch die Möglichkeit, den Abgeordneten zu einigen Terminen zu begleiten oder im Rahmen des Praktikantenprogramms der CDU/CSU- Bundestagsfraktion interessante Veranstaltungen zu besuchen. Hier seien exemplarisch erwähnt, der Besuch des Bundesrates, des Kanzleramtes, des Abgeordnetenhauses von Berlin sowie ein Treffen mit Dr. Wolfgang Schäuble und anderen Abgeordneten der besagten Fraktion.
An dieser Stelle möchte ich es bei der oben ausgeführten Darstellung meiner Tätigkeit belassen und zu einer Bewertung meines sechs-wöchigen Aufenthaltes in Berlin kommen, der doch äußerst differenziert ausgefallen ist. Schon allein die Stadt Berlin macht dies deutlich: teilweise wunderschön und ein Erlebnis, doch leider viel zu kalt für einen jungen Mensch, der im warmen Klima des Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“ aufgewachsen ist. So verwundert es nicht, dass mich ein starker Grippevirus fast zwei Wochen lang an das Bett fesselte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwa drei Wochen lang einen Einblick in die politische Arbeit des Deutschen Bundestages gewinnen können und war zunächst beeindruckt, ja sogar teilweise überwältigt von der Umgebung und der Bedeutsamkeit der politischen Wirkungsstätte. Und als ein kleiner Teil davon, kam man sich ebenfalls „wichtig“ vor.
Ich bin der Meinung , mit Herrn Fuchs und in ihm eine kompetente Figur der Politik erkannt zu haben, die sich Gedanken um die Menschen in diesem Land macht und auch ausspricht, was zu sagen ist – und das ist eine Eigenschaft, die mir besonders wichtig ist,.
Mein Dank gilt Dr. Michael Fuchs für seine politische Arbeit und die Bereitschaft, mir die Möglichkeit zu geben daran teilhaben zu lassen und darüber hinaus auch all den freundlichen Mitarbeitern in seinem Büro.
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