


Wer im Büro von Herrn Dr. Fuchs ein Praktikum macht, der erlebt weit mehr, als in manch anderem Praktikum.
Von kopieren und Kaffee kochen kann keine Rede sein. Arbeiten, bearbeiten, recherchieren und durchlesen ist an der Tagesordnung. So, wie es jeder andere Mitarbeiter auch macht.
Nicht nur die Räumlichkeiten sind größer geworden, auch das Vertrauen, was einem entgegen gebracht wird ist sehr groß.
Da scheint es fast normal zu sein, dass man eben mal so selbstständig Veranstaltungen inhaltlich vorbereiten darf. Aber man lernt auch eine ganze Menge - für sich, für sein Studium, für’s Leben und für den Umgang mit Kaffeemaschinen, die Milchschaum machen können.
Mag vielen das Lachen vergehen, wenn sie an Griechenland, Finanzkrisen und den Beschluss des Haushaltes denkt, so kamen in einem herzlichen Büro das Lachen und der Spaß nie zu kurz. Nicht zu vergessen, die leuchtenden Augen von Referenten, wenn man diese dann, entgegen der Regel, auch mal mit einem Kaffee beglückte.
Auch improvisieren gehört zu den Tätigkeiten im Büro von Herrn Fuchs. So werden schnell mal Abende, die im Steakhouse geplant sind durch spontane Fernsehsendungen durcheinander gewirbelt und durch Besuchergruppen, deren unbändiger Wissensdurst gestillt werden will, wird mal schnell zum Fremdenfrüher im Bundestag.
Mit der Hilfe von fünf wunderbaren Mitarbeitern und einem Chef, der zwar zu der Zeit an Krücken ging, deshalb aber nicht weniger schnell auf den Fluren unterwegs war, vergingen sechs Wochen leider viel zu schnell.
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Michael Fuchs im Gespräch mit Tobias Armbrüster
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