Unser Fuchs für Deutschland! Dr. Michael Fuchs
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26. Juni 2009

Jens Firmenich, Eine schöne, erfahrungsreiche Zeit!

Im Rahmen meines Studiums an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz, hatte ich in der Zeit vom 01.11. bis 31.12.2004 die Gelegenheit, einen praktischen Ausbildungs-abschnitt im Berliner Abgeordnetenbüro von Herrn Dr. Michael Fuchs zu absolvieren. Als Beamtenanwärter war es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, ein derartiges Angebot wahrnehmen zu können. Mein Dank gilt deshalb meinem Ausbildungsleiter, Herrn Oliver Köhler. Nach der theoretischen Stoff-vermittlung an der Fachhochschule diente das Praktikum der Umsetzung der bisher vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten. Außerdem sollte es mir einen umfassenden Einblick in die praktischen Arbeitsabläufe und Tätigkeiten der Abgeordneten ermöglichen.

Im Rahmen meines Studiums an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz, hatte ich in der Zeit vom 01.11. bis 31.12.2004 die Gelegenheit, einen praktischen Ausbildungsabschnitt im Berliner Abgeordnetenbüro von Herrn Dr. Michael Fuchs zu absolvieren. Als Beamtenanwärter war es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, ein derartiges Angebot wahrnehmen zu können. Mein Dank gilt deshalb meinem Ausbildungsleiter, Herrn Oliver Köhler. Nach der theoretischen Stoff-vermittlung an der Fachhochschule diente das Praktikum der Umsetzung der bisher vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten. Außerdem sollte es mir einen umfassenden Einblick in die praktischen Arbeitsabläufe und Tätigkeiten der Abgeordneten ermöglichen.

Ich empfand es für sehr nützlich zu erleben, wie Gesetzesinitiativen entstehen und wie aufwändig es ist, aus diesen Initiativen ein Gesetz zu entwickeln. Dies gilt umso mehr, wenn die Initiative von Seiten der Opposition eingebracht wird.

Politisch gibt es aus der Zeit in Berlin sehr viel zu berichten: Queenbesuch, die Standortschließung bei der Bundeswehr, die Pisastudie II, das Gutachten der Wirtschaftsweisen, das Urteil zur Besetzung des Vermittlungsausschusses, der Bundesparteitag der CDU in Düsseldorf, Asienreise des Bundeskanzlers, RWE-Gehaltsaffäre von Arentz und Meyer (CDU), die "Ergebnisse" der Föderalismuskommission und vieles mehr. Als Besucher verschiedener Bundestagsdebatten nahm ich u. a. auch an der Generaldebatte zum Haushalt 2005 teil.

Den Praktikanten wurde in Berlin ein umfassendes Programm angeboten. So konnte ich neben dem Reichstagsgebäude und dem Bundesrat auch das Bundeskanzleramt besichtigen. Hier hatte ich die seltene Gelegenheit, die Räumlichkeiten unseres Bundeskanzlers zu besichtigen.

Aber wie verlief die Zeit in Berlin? Die Wochen in Berlin verliefen sehr unterschiedlich. Zunächst muss hier zwischen Sitzungswochen und sitzungsfreien Wochen unterschieden werden. Fast jede Woche begann montags morgens im Büro von Herrn Dr. Michael Fuchs. Hier wurde zunächst die Presse gesichtet und Herrn Dr. Fuchs vorgelegt bzw. in den sitzungsfreien Wochen zugefaxt. In den Sitzungswochen fanden im Verlauf des Tages verschiedene Termine im Zusammenhang mit der parlamentarischen Arbeit von Herrn Fuchs statt. Zu nennen sind hier z.B. Redaktionssitzungen zur Erstellung einer Regierungsanfrage, Teilnahme an Sitzungen und parlamentarischen Diskussionsrunden wie z. B. zum Thema �Chinas Wirtschaft und Entwicklung�, �Modernisierung des Jagdrechts� oder auch Gemeinschaftssitzungen, wie z.B. die Sitzung der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik und Bürokratieabbau. In den sitzungsfreien Wochen wurde die Post von Herrn Dr. Fuchs beantwortet oder die notwendigen Vorbereitungen für die nächsten Sitzungen der Arbeitsgruppen durchgeführt. Hier war es u.a. meine Aufgabe, Antwortschreiben auf verschiedene Bürgerbriefe vorzubereiten, die Homepage zu pflegen oder Termine zu organisieren. Jeden Montagabend fand ein Praktikantentreffen in der Gaststätte �Kanzlereck� statt. Der Dienstag stand in den Sitzungswochen im Zeichen der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Arbeit. Hier wurde über vorliegende Initiativen beraten. Außerdem wurde das gemeinsame Abstimmungsverhalten zu den Tagesordnungspunkten des Wirtschaftsaus-schusses besprochen. Am Nachmittag fanden dann dienstags die Fraktionssitzungen statt. An einer Fraktionssitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnte auch ich teilnehmen. Mittwochs fanden die Sitzungen des Wirt-schaftsausschusses statt, an denen ich regel-mäßig als Zuhörer teilnahm. Die Sitzungen des Bundestages mit verschiedenen strittigen oder sogar namentlichen Abstimmungen begannen regelmäßig mittags. Herr Dr. Fuchs tagte mit der Arbeitsgruppe Bürokratieabbau am späten Nachmittag. Abends fand ein Praktikantentreffen in der Gaststätte "Chagall" statt. Mit einigen anderen Praktikanten nahm ich regelmäßig am kulturellen Leben der Stadt Berlin teil und besuchte u.a. das Kabaret "Wenn der Thierse dreimal klingelt", die SWR Livesendung "QuerGefragt" oder auch einfach nur einen der vielen Berliner Weihnachtsmärkte.

Der Deutsche Bundestag und die Bundeshauptstadt bietet den Praktikanten ein sehr interessantes und umfangreiches Angebot. Herr Dr. Michael Fuchs und die Mitarbeiterinnen des Abgeordnetenbüros ermöglichten mir ein interessantes Praktikum. Es erfüllte meine Erwartungen und war für meine Ausbildung in ganz besonderem Maße geeignet. Die Mitarbeiterinnen zeigten ein über das allgemein übliche Maß hinausgehendes Einfühlungsver-mögen und zeigten jederzeit die Bereitschaft, mir die Arbeitsabläufe des Abgeordnetenbüros und die parlamentarische Arbeit von Herrn Dr. Michael Fuchs zu vermitteln. Jederzeit stand es mir frei, an Plenarsitzungen, parlamentarischen Diskussionen oder Besichtigungen teilzunehmen. Leider gingen die zwei Monate in Berlin viel zu schnell vorbei, um alle Angebote ausschöpfen zu können. Es war eine super schöne Zeit und ich bin nunmehr um einige positive Erfahrungen reicher. Für diese schöne Erfahrung bedanke ich mich recht herzlichen bei den Bediensteten des Büros und bei Herrn Dr. Michael Fuchs. Danke!


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