


Die meisten Jugendlichen sehen von Politikern nur das, was die Medien zeigen. Aber in meinem knapp zweiwöchigen Praktikum im Büro von Dr. Fuchs in Berlin durfte ich mir ein eigenes Bild von seiner Arbeit und der seiner Mitarbeiterinnen machen.
Der Eindruck, den man als erstes gewinnt, ist zunächst einmal kein schlechter. Jeder ist bis in die Haarspitzen durchorganisiert und alles hat seine ganz bestimmte Ordnung. An einem kleinen aber feinen Arbeitsplatz durfte ich mein kleines (manchmal nicht so ganz organisiertes) "Zelt" aufschlagen, aber solang das Ergebnis stimmt, ist das nicht schlimm. Auf Arbeit muss im Büro niemand lange warten und nach einer kurzen Einführung ging es auch für mich los mit Mappen packen und den anderen anfallenden Arbeiten. Mir machte es wahnsinnigen Spaß, denn man beginnt sich mit Themen und Dingen, manchmal unfreiwillig, auseinander zu setzten, denen man früher wenig oder gar kein Interesse entgegen gebracht hat. Aber nicht nur das machte das Praktikum so interessant. Obwohl man eigentlich "nur" ein Praktikant bzw. eine Praktikantin ist, darf man sehr selbstständig arbeiten. Vielleicht genau der Punkt, warum man richtig motiviert an die Arbeit heran geht. Das ist nicht üblich und macht diesen Praktikumsplatz zu einem ganz besonderen. Neben der Arbeit im Büro bekam ich aber noch viel mehr zu sehen. Zuhören beim PKM stand genauso auf der Tagesordnung, wie eine Sitzung im Plenum. Auch die Teilnahme an einer Fraktionssitzung wurde mir ermöglicht und ich bekam so auch mit, wie die Arbeit innerhalb der Partei auf höchster Ebene läuft. Alles in allem würde ich persönlich dieses Praktikum als wichtige Zeit, in der ich viel erlebt, gelernt und gesehen habe, bezeichnen und möchte sie auch nicht missen. Im Gegenteil, denn eigentlich war die Zeit viel zu kurz.
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