


Als eine angenehme, und spannende, Zeit werde ich wohl an mein Praktikum zurückdenken.
Ich hatte das Glück beim Antritt der Regierung Merkel mein Praktikum anzuleisten. Glück, weil mir dadurch die Möglichkeit gegeben worden ist, an einem Geschehen teilzunehmen, das man ansonsten nur aus den Büchern oder PHOENIX kennt - die Koalitionsvertragsunterzeichnung oder die Kanzlerwahl seien da nur genannt, beides Ereignisse, die ich live anschauen konnte. Aber ansonsten wurde mir auch viel geboten.
Neben alltäglich anfallender Büroarbeit, welche sich bedingt durch den Zeitraum des Praktikums erst zum Ende hin raschartig vermehrte, konnte ich einen Einblick in das (Berliner) Leben eines Abgeordneten nehmen. Von den unzähligen Sitzung im Bundestag verschiedenster Art, an denen ich in sooft teilnehmen durfte wie es erlaubt wurde, über die Besuchergruppen, bis zu den Plenarsaalreden von Dr. Fuchs, wo er sich bei einer einen Schlagabtausch par excellence mit Herrn Lafontaine liefert. Dann noch die Tagung beim DIHK, der Fernsehauftritt bei PHOENIX und die Veranstaltung in der Bertelsmann-Stiftung. Und das alles in einer Zeit, in der der reguläre Betrieb im Bundestag noch gar nicht hochgefahren war.
Aber das Büroteam von Dr. Fuchs tat ihr bestes um meinen Aufenthalt im Bundestag so spannend und angenehm wie möglich zu machen. Meinen Besten Dank dafür nachträglich. Gelernt habe ich, dass nicht alles so ist wie es die Uni einem vermittelt, und dass ein Abgeordneter viel mehr leisten muss als nur 'die' richtige Politik. Dabei kann er nicht alles alleine erledigen, sondern muss sich auf seine Mitarbeiter verlassen können, so dass eigentlich alle zusammen 'der Herr Dr. Fuchs MdB' sind. Jeder mit anderen Rollen, aber keine davon unwichtig. Ich wollte nicht zu viele Details preisgeben, empfehle aber jedem, der sich dafür interessiert, mal bei Frau Steger, Frau Stüben und Dr. Fuchs ein paar angenehme, spannende, aber auch lehrreiche Wochen zu verbringen.
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